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F1-Reifen für Korea, Japan & Indien

Pirelli geht auf Nummer sicher

Pirelli hat die Mischungen für die Rennen in Korea, Japan und Indien bekannt gegeben. Die Reifen-Kombinationen unterscheiden sich jeweils leicht von den Gummis im Vorjahr. Ein besonderes Risiko geht der Lieferant aber nicht ein.

Lange waren die Pirelli-Reifen das große Thema in der Formel 1. Doch seitdem in Ungarn neue Karkassen eingeführt wurden, ist es an der Gummi-Front ungewöhnlich ruhig geworden. Die Walzen sorgen kaum noch für Überraschungsmomente. Selbst Teams wie Mercedes, die zuvor mit dem Verschleiß kämpfen mussten, haben nun keine Probleme mehr.

Pirelli tendenziell eine Stufe härter

Nach dem 1-Stopper in Monza hoffen die Fans bei den nächsten Rennen wieder auf mehr Action. Singapur ist normalerweise ein Garant für viele Boxenstopps. Allerdings bringt Pirelli zum Nachtrennen die Mischungen Supersoft und Medium. Im Vorjahr waren es noch Supersoft und Soft. Es geht also eine Stufe nach oben.

Die gleiche Strategie verfolgen die Reifenexperten aus Mailand auch in Korea. Wie in Singapur stellt man dort nun den Medium als härtere Variante zur Verfügung. Auch hier gab es im Vorjahr noch "Soft" als haltbarere Alternative zum "Supersoft".

In Japan werden die Reifen ebenfalls eine Stufe härter. Auch hier wird der Soft durch Medium ersetzt. Allerdings handelt es sich dabei um die weichere der beiden Mischungen. Auf dem anspruchsvollen Kurs mit seinen schnellen Kurven gibt es wie immer auch Reifen der harten Sorte.

Indien-Reifen einen Tick weicher

Es geht aber nicht überall eine Stufe nach oben. In Indien wird der harte Gummi durch den Medium ersetzt. Als weichere Alternative kommt wie schon im Vorjahr die Mischung Soft zum Einsatz.

Ob das ausreicht, um für etwas mehr Spannung zu sorgen, ist fraglich. In den Vorjahren hatten sich die Teams gegen Ende der Saison so gut an die Reifen gewöhnt, dass die Gummis kaum noch für Überraschungen sorgen konnten. Allerdings versucht Pirelli auch Reifendramen in den letzten Rennen zu verhindern, um nicht künstlich in den Titelkampf einzugreifen. Deshalb geht man im Zweifel lieber eine Spur härter.

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