McLaren - Soft-Reifen - Pirelli - GP Australien 2016 Pirelli
Sebastian Vettel - Ferrari - Pirelli-Ultrasoft - Barcelona-Test - 2016
Sebastian Vettel - Ferrari - Pirelli-Ultrasoft - Barcelona-Test - 2016
Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1-Test - Barcelona - 23. Februar 2016
Sebastian Vettel - Ferrari - Pirelli-Ultrasoft - Barcelona-Test - 2016 19 Bilder

Formel 1 Reifen-Streit

Pirelli bekommt mehr Testtage

Die Formel 1-Teams haben in letzter Minute zugestimmt, dass Pirelli dieses Jahr mehr Testtage zur Erprobung der Reifen für 2017 bekommt. Der Lieferant hatte zuvor mit einem Ausstieg aus der Formel 1 gedroht, sollte es nicht ausreichend Testmöglichkeiten geben.

Der Streit um die Reifentests ist erst einmal beigelegt. In einer Abstimmung am Montag (18.4.2016) haben die Vertreter der Formel 1-Kommission für einer Anhebung der Testtage von 12 auf 25 zugestimmt. Der Antrag zur Ausweitung der Probefahrten war von Pirelli gestellt worden. Die Italiener benötigen die Zeit nach eigenen Angaben um die breiteren Reifen für 2017 zu testen.

2017er Pirelli-Reifen sollen ab Juli getestet werden

In der kommenden Saison sollen sich nicht nur die Reifendimensionen ändern, auch die Belastungen der Gummis werden sich erhöhen. Kommt es tatsächlich wie vorgeschlagen zu einer Verbreiterung der Karosserie dürfte der Abtrieb der Autos deutlich steigern. Folge sind höhere Kurvengeschwindigkeiten und größere Seitwärtskräfte, die auf die Reifen wirken.

In den ersten Tests des Jahres will Pirelli noch mit Reifen der aktuellen Dimension Basisarbeit für die Entwicklung der 2017er Generation legen. Spätestens ab Juli sollen dann die neuen breiteren Gummis zum Einsatz kommen. Die Lauffläche auf der Vorderachse wächst von 24,5 Zentimeter auf 30 Zentimeter, hinten geht es hoch von 32,5 Zentimeter auf 40 Zentimeter.

Neuer FIA-Vertrag bis 2019 nur noch Formsache

Das soll nicht nur für eine aggressivere Optik sorgen sondern auch den mechanischen Grip erhöhen und die Autos schneller machen. Das Problem dabei ist jedoch, jetzt schon ein geeignetes Testauto zu finden. Bisher haben sich nur 5 Teams bereit erklärt, ihre Rennwagen so umzubauen, dass Pirelli damit breitere Reifen testen kann.

Ein weiteres Problem besteht darin, dass Pirelli noch gar keinen offiziellen Vertrag mit der FIA für die Reifenlieferung für das nächste Jahr besitzt. Der soll nun aber nach der Einigung im Teststreit zügig unterschrieben werden. Pirelli soll bis 2019 offiziellere Reifenlieferant bleiben.

Motorsport Aktuell Bernie Ecclestone - Formel 1 - 2016 Hersteller gegen Ecclestone Muss Bernie bis Ende 2016 abtreten?

Aus Frust über das Chaos in der Formel 1 wollen die Hersteller Bernie...

Das könnte Sie auch interessieren
Nico Hülkenberg - Renault - GP Abu Dhabi 2019
Aktuell
Lando Norris - McLaren - GP Abu Dhabi 2019 - Rennen
Aktuell
GP Vietnam - Hanoi - Bauarbeiten
Aktuell