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Tops & Flops der Formel 1-Saison 2017

Die Gewinner und Verlierer des Jahres

Sebastian Vettel - Ferrari -  Formel 1 Foto: Wilhelm 30 Bilder

Das Jahr neigt sich dem Ende. Zeit, Bilanz zu ziehen. Wer hat uns 2017 überzeugt? Wer weniger? Welche Teams beeindruckten, welche nicht? Das sind die subjektiven Tops und Flops der Formel 1-Redaktion von auto motor und sport.

28.12.2017 Andreas Haupt, Michael Schmidt 7 Kommentare

An Mercedes führt kein Weg vorbei. Weder für die Gegner, noch für uns in unserem Jahresrückblick. 12 Siege, 15 Pole-Positions aus 20 Rennen, nur ein technisch verschuldeter Ausfall beim GP Spanien, und immer die richtige Reaktion auf Niederlagen wie in Monaco oder Ungarn. Die Belohnung sind der vierte WM-Titel hintereinander bei den Fahrern und der vierte Titel in Serie in der Team-WM. Beide wieder vorzeitig. Trotz großer Regelreform.

Ferrari und Vettel mit Aufschwung

Lewis Hamilton fuhr schon in der ersten Saisonhälfte auf einem Toplevel. Mit Makeln in Russland und Monaco. Er spielte den Team-Player in Ungarn. Ab dem GP Belgien war er nicht mehr aufzuhalten. Fünf Siege in sechs Rennen nach der Sommerpause bescherten ihm den vierten WM-Gewinn. Danach blieb Hamilton sieglos. Geschenkt.

Lewis Hamilton - Sebastian Vettel - Formel 1 Foto: xpb
Das große Titelduell: Hamilton gegen Vettel.

Wer hat uns von den Fahrern 2017 noch überzeugt? Sebastian Vettel. Weil er Ferrari zurück in die Spur gebracht hat. Max Verstappen. Weil er etlichen Technik-Pannen trotzte, gestärkt hervorkam, und zwei Rennen für sich entschied. Esteban Ocon. Weil er in seiner ersten vollen Saison gleich mit Sergio Perez auf Augenhöhe kämpfte. Fernando Alonso. Weil er nie aufgibt, und auch in einem unterlegenen Auto die Fahrer in den Spitzenautos mal ärgern kann. Gesehen beim GP Mexiko, als er sich mit Hamilton im Millimeterabstand duellierte. Knallhart, aber respektvoll. Nico Hülkenberg. Weil er Renault 43 von 57 WM-Punkten sicherte.

Welche Teams, abgesehen von Mercedes, gehören zu unseren Tops? Ferrari, Force India. Dagegen verbuchen wir die Leistungen von Red Bull, McLaren-Honda, Toro Rosso und Williams über das Jahr gesehen als Flop. Warum? Das lesen Sie detailliert in unserer Fotoshow.

Halo, T-Flügel, Airboxfinne: nicht nach unserem Geschmack. Die Show vor dem GP USA: auch nicht. Dagegen freuen wir uns über die Herzlichkeit in der Formel 1. In der ersten Kurve war für Kimi Räikkönen bereits Schluss in Barcelona. Ein kleiner Junge weinte hemmungslos auf der Tribüne. Das Formel 1-Management holte ihn daraufhin ins Fahrerlager. Zu seinem Idol. Glücklicher kann man einen Fan nicht machen. Gut gemacht, Liberty Media.

Neuester Kommentar

Akki174,
da muss ich Nabob aber zustimmen. (Und zwar ohne dieses "Totschlagargument" deutscher Brille)
Klar, mag Wehrlein ein ordentlicher Fahrer sein, der bei Sauber sicher den Job seines Lebens gemacht hat, aber er hat sich gegen Ericsson auch nicht wirklich beflügelt bzw. ist nie gegen ihn herausgestochen.
Wäre man bei Mercedes überzeugt davon, dass Wehrlein eine Chance verdient hätte, aufgrund seiner potentiellen Leistung, hätte man ihn auch untergebracht für 2018. Oder bestenfalls gleich für dieses Jahr als zweiten Fahrer übernommen: Wasserträger für Hamilton (und darüber brauchen wir ja nun nicht groß streiten) hätte er auch hingebracht.

Pändabar 28. Dezember 2017, 19:31 Uhr
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