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Williams Ford FW08B, Williams Honda FW11 & Williams Mercedes FW40 - Williams-Jubiläum - Silverstone - 2017
Nico Rosberg & Keke Rosberg - Williams-Jubiläum - Silverstone - 2017
Williams-Jubiläum - Silverstone - 2017
March 761 - Williams-Jubiläum - Silverstone - 2017 53 Bilder

Probleme bei Verlängerung bis 2021

Saison-Neustart in Silverstone?

In der Corona-Krise sind Ausstiegsszenarien gefragt. Die Formel-1-Fans müssen sich allerdings noch etwas gedulden. Aktuell wird hinter den Kulissen über eine Verlängerung der Saison bis ins Jahr 2021 diskutiert. Doch da gibt es Probleme.

Die Formel 1 befindet sich gerade in einer Safety-Car-Phase. Das Coronavirus verordnet ihr das Langsamfahren. Und wie bei einer echten Safety Car-Phase kann keiner sagen, wann es mit dem Rennen wieder weiter geht.

Dabei warten die Teams händeringend auf einen Plan A, B oder C. Doch damit müssen sich die Verantwortlichen der FIA und von Rechteinhaber Liberty noch drei bis vier Wochen gedulden. Erst wenn die Zahlen der Neuinfektionen weltweit sinken und die Ausgangssperren und Reiseverbote gelockert werden, wird man in der Lage sein, Pläne für einen Re-Start aufzustellen.

Im Augenblick ist der GP Kanada am 14. Juni das erste, noch nicht abgesagte Rennen. Die Kanadier wollen mit ihrer Entscheidung über eine mögliche Absage des Rennens in Montreal auch noch abwarten.

Auf dem amerikanischen Kontinent ist der Optimismus offenbar größer als in Europa. Auch die IndyCar-Serie hofft, dass sie den Rennbetrieb schon im Juni wieder aufnehmen kann. Trotzdem hat man das Indy 500 sicherheitshalber mal vom 24. Mai auf den 23. August verschoben.

Lance Stroll - Racing Point - GP Kanada - Montreal - 7. Juni 2019
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Das Rennen in Kanada wird wohl auch nicht am ursprünglich geplanten Termin stattfinden können.

Silverstone wäre der ideale Ort für einen Re-Start

Experten halten einen Start der Formel-1-Saison in Europa für das wahrscheinlichste Szenario. "Ich glaube, dass wir die komplette erste Saisonhälfte in Europa erleben werden", so die Prognose von Martin Brundle.

Das wäre schon allein aus logistischen Gründen sinnvoll. In Europa werden die Grenzen früher wieder aufgehen als in Übersee. Hier können die Autos per Lkwvon Rennen zu Rennen transportiert werden. Im Augenblick gibt es große Probleme, Frachtflugzeuge zu ordern. Die Cargo-Kapazitäten der Fluglinien sind gerade voll ausgelastet.

Brundle kann sich sogar vorstellen, dass die Saison in Silverstone beginnt, vorausgesetzt die Corona-Krise ist bis dahin im Griff. "Sieben Teams sind in England stationiert. Das wäre organisatorisch am einfachsten zu bewerkstelligen."

Der GP England als Saisonauftakt hätte auch aus historischer Sicht seinen Reiz. Da könnte man den 70. Geburtstag der Formel 1 an dem Ort feiern, an dem am 13. Mai 1950 alles begann. Die für den 16. und 17. Mai geplante Geburtstagsparty mitten in London dürfte aber wohl ins Wasser fallen.

Formel 1 - Ampel
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Wie viele Rennen können in dieser Saison noch durchgezogen werden? Und in welchem Format?

15 Grand Prix sind kritische Grenze

Formel-1-Chef Chase Carey hat den Teams letzte Woche in einem Rundschreiben versichert, dass man wenigstens 15 bis 18 Rennen abhalten wolle. Notfalls mit drei Rennen an aufeinanderfolgenden Wochenenden und Zweitages-Veranstaltungen.

Die Zahl 15 ist für Carey offenbar wichtig. Einige Fernsehverträge sollen an diese Mindestgrenze gekoppelt sein. Bei weniger als 15 Rennen kann neu verhandelt werden. Das würde möglicherweise noch einmal auf die Einnahmen drücken.

Wenn es gar nicht anders geht, wird auch an eine Verlängerung der Saison bis in den Januar 2021 hinein gedacht. Doch dafür sind erst einmal verschiedene vertragliche Hürden zu meistern.

Das alte Concorde Abkommen läuft Ende Dezember aus. 13 Fahrerverträge sind bis zum 31. Dezember terminiert. Das gleiche gilt für Sponsordeals und Ausrüsterverträge. Diese müssten alle bis Januar verlängert werden. Sonst könnte es passieren, dass ein Fahrer, der das Team wechselt, für die letzten Rennen der Saison 2020 gesperrt wäre.

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