Max Verstappen - Showrun - Rotterdam 2014 Foto: Red Bull
Max Verstappen - Showrun - Rotterdam 2014
Max Verstappen - Showrun - Rotterdam 2014
Max Verstappen - Showrun - Rotterdam 2014
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F1 Showrun Rotterdam

Erster F1-Crash für Verstappen

Max Verstappen durfte am letzten August-Wochenende erstmals in einem Formel 1-Auto vor Publikum fahren. Beim Showrun in Rotterdam zeigte der 16-Jährige, dass er in Sachen Donuts noch etwas üben muss. Wir zeigen Ihnen Bilder und ein Fan-Video vom Crash.

In der kommenden Saison bringt Max Verstappen Holland wieder auf die Formel 1-Landkarte. Die F1-Euphorie bei unseren Nachbarn ist riesengroß. Fast könnte man vergessen, dass die letzten Grand Prix-Auftritte von Giedo van der Garde noch nicht einmal ein Jahr her sind. Aber mit Verstappen ist alles anders. Die Erwartungen an den Teenager sind ungleich höher. Die große Frage lautet: Ist er wirklich der Wunderjunge, den alle Experten sehen?

Verstappen beim Showrun in Rotterdam

In Rotterdam durfte der Youngster sein Können in einem Formel 1-Auto nun erstmals vor Publikum zeigen. Nach den ersten Testrunden im englischen Rockingham folgte am Wochenende (31.8.2014) der Auftritt bei der großen Motorsport-Show in der Innenstadt von Rotterdam. Tausende Fans warteten gespannt am Straßenrand, um die neue Formel 1-Hoffnung live zu sehen.

Verstappen war in einem 2011er Red Bull RB7 unterwegs, mit dem er zuvor auch schon die ersten Testkilometer auf der Rennstrecke abgespult hatte. Das Auto wurde für das Event in den Farben Toro Rossos lackiert. Für die begeisterten Zuschauern ließ der Nachwuchsmann ordentlich die Reifen qualmen. Verstappen legte einen Donut nach dem anderen auf den Asphalt der Hafenmetropole.

Verstappen verliert Frontflügel bei Crash

So ganz ohne Zwischenfälle lief die große Formel 1-Party dann aber doch nicht ab. Nach einer misslungenen Pirouette rutschte Verstappen bei niedriger Geschwindigkeit vorwärts in die Bande. Dabei ging der Frontflügel zu Bruch, was natürlich zu einigen hämischen Kommentaren von Fans in den sozialen Netzwerken führte.

Verstappen selbst nimmt Kritik locker: "Wenn man als jüngster Formel 1-Fahrer aller Zeiten verpflichtet wird, dann muss man mit Kritik rechnen. Ich bin darauf vorbereitet", ließ der Teenager auf seiner Webseite verlauten. "Um ehrlich zu sein interessiert es mich aber nicht. Jeder darf seine eigene Meinung haben. Nächstes Jahr werden wir alle sehen, was passiert."

Die ersten Tage bei seinem neuen Team seien gut gelaufen. "Ich war schon während des Rennwochenendes in Spa die ganze Zeit beim Team. Sie sind alle sehr nett, ich bin wirklich gut aufgenommen worden. Es ist wichtig, dass das Team alles für die Vorbereitung tun will und Vertrauen in einen Fahrer hat. Das ist hier der Fall. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr."

Schon Anfang November in Austin kann Verstappen in einem aktuellen Auto zeigen, dass er es eigentlich viel besser kann als beim Showrun in Rotterdam. Im Rahmen des US-Grand Prix soll das Talent erstmals für Toro Rosso ein Freies Training bestreiten. Die Show-Nummer mit den Donuts kann er bis dahin ja nochmal üben.

In unserer Bildergalerie haben wir ein einige Fotos vom F1-Showrun in Rotterdam - nicht nur von Max Verstappen, auch von Kimi Räikkönen, der ebenfalls mit einem Formel 1-Renner unterwegs war. Ein Fan-Video des Verstappen-Crashs finden Sie auf >> YouTube.

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