F1-Spektakel

Verschärftes Freitags-Training

Foto: Daniel Reinhard

Die Teamvereinigung FOTA will das Freitags-Training vor Formel-1-Rennen spannender machen und erwägt ein Millionen-Preisgeld für den schnellsten Fahrer.

"Es gibt eine Menge Ideen", sagte McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh der britischen Zeitschrift "Autosport". So könnten die Übungseinheiten vor jedem Grand Prix auf 45 Minuten abgekürzt werden und die Piloten müssten Whitmarsh zufolge spezielle Reifen nutzen, um sich keinen Vorteil für das Rennen zu verschaffen. "Es wäre ein Mini-Wettbewerb, bei dem jeder versucht, die schnellste Zeit zu fahren. Und der Sieger erhält eine Million Dollar", erklärte Whitmarsh.

Geringes Zuschauer-Interesse

Bislang nutzen die Teams die zwei jeweils 90-minütigen Trainings am Freitag dazu, an der Einstellung der Boliden für Qualifikation und Rennen zu arbeiten. Die dabei gefahrenen Zeiten sind nur wenig aussagekräftig. Das Zuschauer-Interesse an Freitagen ist daher zumeist gering. "Wir fragen uns, ob das von Wert ist. Hilft das der Show?", sagte Whitmarsh und verwies auf laufende Diskussionen in der neugegründeten FOTA.

Die Teamvereinigung, die alle zehn Rennställe repräsentiert, werde am Rande der bevorstehenden WM-Läufe in Japan und China weiter über das künftige Format des Freitags-Trainings beraten. "Das Gute ist, dass die Leute begriffen haben, dass wir etwas tun müssen und wir eine ziemlich kreative und offene Diskussion haben", befand der McLaren-Geschäftsführer. Bis zum 7. Oktober müssen die Teams ihre vereinbarten Vorschläge zum künftigen Reglement bei der FIA vorlegen. Sollten die Rennställe nicht auf einen Nenner kommen, hat FIA-Präsident Mosley bereits eigene Pläne angekündigt.

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