F1-Startnummern 2014

Rosbergs cleverer Zahlen-Trick

Nico Rosberg - Startnummer 2014 Foto: Mercedes 24 Bilder

Was hat die Startnummer "6" von Nico Rosberg mit seiner Verlobten Vivian zu tun? Und wem schnappte Kimi Räikkönen die "7" vor der Nase weg? Wir verraten Ihnen die kuriosen Geschichten hinter den neuen festen Startnummern.

Die Formel 1-Fans müssen sich in diesem Jahr umgewöhnen. Die Startnummern werden nicht mehr einfach nach der Reihenfolge der Teams in der Vorsaison. Jeder Pilot kann sich die Zahl aussuchen, die laut Reglement deutlich sichtbar auf sein Auto und auch seinen Helm gepinselt wird.
 
Gewählt werden durften alle Zahlen zwischen 2 und 99. Erstere Zahl wurde natürlich nicht gewählt. Wer will schon ein "Nummer 2-Fahrer" sein. Eigentlich hätte sich der Teamkollege des Weltmeisters, Daniel Ricciardo, mit diesem Schicksal anfreunden müssen. Der Australier wählte stattdessen die "3", die er schon früher häufig auf dem Auto hatte.

Vettel reserviert sich Startnummer 5

Die einzige Startnummer, die man nicht behalten darf, ist die "1". Die geht wie früher automatisch an den Weltmeister – wenn der denn will. Wenn die Red Bull-Teamleitung jetzt eine Stallorder aussprechen muss, würde das also "Multi 31" heißen – oder Multi 13, je nachdem, welcher Pilot vorne sein soll. Für den Fall, dass Vettel mal nicht mehr Champion ist, hat er sich aber schon die "5" reservieren lassen – damit feierte er 2010 seinen ersten Titel.

Bei der Wahl der Startnummern gab es einen klaren Favoriten. Die Glückszahl "7" wollten gleich mehrere Piloten. Am Ende entschied die Position in der Fahrerwertung für Kimi Räikkönen und gegen Daniil Kvyat und Jules Bianchi. Sie mussten sich Alternativen ausdenken.

Rosbergs Zahlen-Gruß an die Verlobte

Hinter der Wahl der Startnummer stehen viele interessante Geschichten. Nico Rosberg hat sich zum Beispiel ohne lange zu Überlegen für die Nummer 6 entschieden. Die Begründung ist einfach: "Es ist die Glückszahl von meinem Vater und die meiner Verlobten." Keke Rosberg konnte 1982 sogar den WM-Titel damit feiern. Das würde der Junior natürlich gerne direkt wiederholen.
 
Mit der "6" hat sich Nico Rosberg aber noch einen kleinen Trick überlegt. Auf dem Helm ist die Nummer als römische "VI" in Silber aufgeklebt. Wenn man genau hinschaut, erkennt man, dass sie sogar gleich zwei Mal direkt hintereinander steht - einmal etwas kleiner und einmal etwas größer. Als Wort zusammengelesen ergibt das "Vivi" - ein kleiner versteckter Gruß an die zukünftige Ehefrau Vivian Sibold? Im Juli wird übrigens in Monaco geheiratet.
 
Was hinter den Startnummern der anderen Piloten steckt, verraten wir Ihnen in der Bildergalerie.

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