F1-Statistik

Kimi muss sich im Training steigern

Foto: Wolfgang Wilhelm 48 Bilder

Kimi Räikkönen liegt nach elf WM-Läufen zwar nur fünf Punkte hinter Spitzenreiter Lewis Hamilton, doch der Titelverteidiger hat ein ernsthaftes Problem. Seit dem GP Spanien, WM-Lauf Nummer vier, ist der Finne sieglos.

Seit dem Rennen Istanbul, WM-Lauf Nummer fünf, lag Ferraris Speerspitze nicht mehr in Führung bei einem Grand Prix. Nur zwei Mal (Barcelona, Magny-Cours) startete Räikkönen von der Pole Position. Dafür markierte er bereits sieben Mal die schnellste Rennrunde, könnte also Michael Schumachers Rekord von 2004 von zehn schnellsten Runden in einer Saison schlagen. Doch dafür gibt es keinen Preis.

Die Trainingsbestzeit ist wichtiger. Alle Sieger dieser Saison kamen aus den ersten zwei Startreihen. Räikkönens durchschnittlicher Startplatz ist mit 4,27 schlechter als der seiner direkten Konkurrenten Felipe Massa (3,08) und Lewis Hamilton (4,00).

Massa und Hamilton häufig an der Spitze

Auch die Summe der Führungskilometer zeigt, dass der amtierende Weltmeister in der Regel von zu weit hinten startet. Mit 652 Kilometern an der Spitze liegt der 28-jährige Ferrari-Pilot weit hinter Massa (1.089 km) und Hamilton (1.088 km). Während Massa bei sieben Grand Prix in Führung lag und Hamilton sogar bei acht, hatte Kimi Räikkönen nur in Sepang, Barcelona und Istanbul die rote Nase seines Ferrari vorne.

Auch die Starts sprechen nicht für den Blondschopf aus Espoo. Räikkönen konnte bei elf Starts nur zwei Mal seine Position verbessern. Vier Mal büßte er bei dem Spurt in die erste Kurve Plätze ein. Zum Vergleich Teamkollege Massa: Vier Mal gewann er Positionen, sieben Mal verteidigte er seinen Startplatz, kein einziges Mal verlor er an Boden. Hamilton überholte bei fünf Starts Konkurrenten und musste nur zwei Mal Positionen abgeben.

Enger Ferrari-Zweikampf

Räikkönen spürt duch Massa im Augenblick mehr Gegenwind als Hamilton durch Ungarn-Sieger Heikki Kovalainen. Während Kovalainen seinem Stallrivalen bislang nur drei Punkte gestohlen hat, büßte Räikkönen durch den besser platzierten Massa schon sechs Zähler ein. Umgekehrt hätte Massa zwei Punkte mehr, wäre Räikkönen immer hinter ihm ins Ziel gekommen. Für Räikkönen bedeutet die Statistik vor allem eines. "Ich muss mich im Training steigern. Der beste Rennspeed hilft mir nichts, wenn ich von zu weit hinten starte."

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