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Bridgestone F1-Reifen
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Formel 1-Reifenhersteller 2011: Pirelli oder Michelin?

Teams stellen neue Bedingungen

Auch in Monaco ist noch keine endgültige Entscheidung zum Formel 1-Reifenhersteller für 2011 gefallen. Zur Auswahl stehen nur noch Michelin und Pirelli. Die Teams haben an beide Gummilieferanten Bedingungen gestellt.

Die Reifenfrage beschäftigt weiter die Rennställe in der Formel 1. Bei einem Treffen der Teamchefs im Fahrerlager von Monaco wurde erneut über den möglichen Lieferanten für die Saison 2011 diskutiert. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Allerdings hat sich die Zahl der Kandidaten auf zwei reduziert.

Pirelli und Michelin in der engeren Auswahl

In der engeren Wahl sind mittlerweile nur noch Michelin und Pirelli. Die beiden bekannten Weltmarken haben sich bei den Teams um einen Ausrüstervertrag beworben. Vom Preis her liegen beide Marken ähnlich. Jeder Rennstall müsste in der kommenden Saison rund 1,5 Millionen Euro für die Reifenversorgung bezahlen.

Da beide Hersteller ähnliche Voraussetzungen besitzen, haben die Teams weitere Bedingungen gestellt. Eine Lösung mit zwei Herstellern komme nicht in Frage. Die Formel 1-Rennställe wollen gleiche Bedingungen für alle. Ein Reifenkrieg wie zuletzt 2006 als Bridgestone und Michelin Millionen investierten, soll es nicht geben.

Konsante Reifenqualität, zwei Mischungen, kein Reifenkrieg

Die Teams wollen außerdem eine Garantie, dass die Reifenqualität konstant ist. Gerade für neue Hersteller wird es eine große Herausforderung werden, Performance-Sprünge zwischen verschiedenen Reifensätzen zu vermeiden. Außerdem haben kleinere Teams Angst, dass die großen zuerst von weiterentwickelten Slicks profitieren könnten. Wenn z.B. Michelin gleichzeitig als Erstausrüster bei Mercedes auch das Formel 1-Team der Silberpfeile bevorzugen könnte.

Auch bei den Reifenmischungen sind sich die Teams mittlerweile einig. Um das Reifenreglement zu vereinfachen, sollen nur noch zwei Mischungen entwickelt werden. Jetzt müssen Pirelli und Michelin zeigen, wer die Forderungen am besten erfüllen kann.

Whitmarsh führt Verhandlungen

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh führt die Verhandlungen mit den Reifenherstellern. In Spanien erklärte der Brite, dass spätestens eine Woche nach Monaco eine Entscheidung fallen muss. Viele Teams stecken schon mitten in der Entwicklung des Autos für 2011. Jetzt wollen die Ingenieure endlich verlässliche Größen.

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