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Mercedes - Formel 1 - Technik - GP Mexiko 2018
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Technik-Upgrades GP Mexiko 2018

Halo-Flügel für mehr Kühlung

Beim Grand Prix von Mexiko kamen die Technik-Fans voll auf ihre Kosten. Wir zeigen Ihnen noch einmal im Detail, wie die Ingenieure ihre Autos auf die besonderen Bedingungen in der dünnen Höhenluft angepasst haben.

Normalerweise sind die Upgrades zu diesem späten Zeitpunkt der Saison überschaubar. Doch dank den besonderen Umständen des Rennens in Mexiko sind die Techniker gezwungen, die Arbeit an den Auslaufmodellen noch nicht ganz einzustellen. Würde man die Rennwagen in der normalen Konfiguration auf das Autodromo Hermanos Rodriguez loslassen, wäre der Spaß nämlich schnell vorbei.

Der Grund für die besonderen Belastungen, die auf die Technik wirken, liegt in der dünnen Höhenluft. 2.240 Meter über dem Meeresspiegel arbeiten die Kühler deutlich weniger effizient als bei den Rennen in der Tiefebene. Um die Hitze der Bremsen und des Antriebsstrangs so gut abzuleiten wie auf normalen Strecken, braucht es spezielle Aerodynamik-Pakete.

F1-Autos mit Löchern im Heck

Am deutlichsten unterscheiden sich die Mexiko-Kits durch die ungewöhnlichen Motorverkleidungen. Als wirkungsvollsten Schritt für mehr Kühlung verbreitern die Ingenieure normalerweise immer zuerst einmal den Ausschnitt rund um den Auspuff im Heck. Damit kann die Hitze einfach nach hinten abziehen, ohne das sonst viel umgebaut werden muss.

Williams - Formel 1 - Technik - GP Mexiko 2018
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In Mexiko kann man den Autos unters Carbon-Kleid schauen.

Für die Aerodynamik des Autos ist die Maßnahme jedoch alles andere als optimal. Wenn sich die Verkleidung im Heck nicht wie sonst in der so genannten „Cola-Flaschen-Form“ verjüngt, ist die Anströmung von Heckflügel und Diffusor gestört. Das kostet nicht nur Abtrieb sondern erhöht auch noch den Luftwiderstand.

Mercedes kämpfte im Freien Training am Freitag noch mit erheblichen Kühlproblemen. Um eine Überhitzung zu vermeiden musste der V6-Motor sogar mit weniger Leistung gefahren werden. Die Ableitung der Luft über die große Öffnung im Heck, über zusätzliche Schlitze am Cockpit-Rand und einen nach oben führenden „Kamin“ in der Motorhaube reichte einfach nicht aus.

Mercedes packt Halo-Flügel aus

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In Austin gingen die Flügel fliegen. In Mexiko hielten sie besser.

Bei der Lösung halfen kleine Flügelchen, die die Techniker oben am Halo befestigten. Sie sorgten für eine bessere Anströmung der Kühlöffnung oben in der Airbox und einen ruhigeren Luftfluss in Richtung Heck. Die kleinen Winglets waren erst im zweiten Anlauf montiert worden, weil sie bei einem ersten Test in Austin am Auto von Lewis Hamilton gebrochen waren.

Doch die dünnere Luft in Mexiko sorgte für weniger Widerstand und damit weniger Druck auf die filigranen Bauteile. Zudem befestigten die Mercedes-Ingenieure die Winglets etwas sicherer. Und schon konnte man die Öffnung im Heck etwas verkleinern und mehr Motorleistung freigeben. Mit mehr PS und mehr Abtrieb konnte Hamilton im Qualifying immerhin auf Rang 3 fahren, was nach dem Freitagstraining noch ausgeschlossen schien.

In der Galerie zeigen wir Ihnen nicht nur die besonderen Kühlpakete der Teams sondern auch noch weitere interessante Upgrades von den Rennen in den USA und in Mexiko.

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Was sonst noch so am Rennwochenende in Mexiko passiert ist, erfahren Sie...

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