Ferrari - Technik - Juli/August 2019 Wilhelm
Ferrari - Technik - Juli/August 2019
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Ferrari - Technik - Juli/August 2019
Williams - Technik - Juli/August 2019 39 Bilder

F1 Technik-Upgrades Juli/August

Bumerang-Alarm in der Formel 1

Die Formel-1-Teams haben kurz vor der Sommerpause in Sachen Technik noch einmal ordentlich nachgelegt. In der Galerie zeigen wir Ihnen die interessantesten Upgrades der letzten drei Rennen in Silverstone, Hockenheim und Budapest.

Das Entwicklungstempo in der Formel 1 ist dieses Jahr so hoch wie noch nie. An der Spitze kämpfen Mercedes, Ferrari und Red Bull fast auf Augenhöhe. Im Mittelfeld streiten sich McLaren, Renault, Haas, Alfa Romeo und Toro Rosso um die verbleibenden WM-Punkte. Und hinten versucht Williams den Anschluss herzustellen. Keiner kann es sich leisten, vorzeitig aufzugeben.

Besonders eindrucksvoll ist die Entwicklung, die Williams in den vergangenen Wochen gemacht hat. Zu Saisonbeginn fuhren George Russell und Robert Kubica dem Feld zum Teil noch mehrere Sekunden pro Runde hinterher. Dank einer Reihe von Upgrades in den letzten Rennen sind die blau-weißen Rennautos aus Grove nun aber endlich wieder konkurrenzfähig. Nur ganz knapp scheiterte man in Budapest am Einzug in die zweite Quali-Runde.

Williams macht mobil

Wurden die ersten Rennen des Jahres bei Williams noch zur Analyse der Probleme verwendet, sind nun konkrete Gegenmaßnahmen am Auto zu erkennen. Der Unterboden, die Leitbleche, der Heckflügel und die Bargeboards zeigen sich zum Teil komplett verändert. Ein wichtiger Baustein ist auch der sogenannte „Bumerang“-Flügel, der geschwungen über den Bargeboards thront. Diese Bumerang-Flügel sind in der Formel 1 mittlerweile zu einem echten Trend geworden.

Williams - Technik - Juli/August 2019
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Kopieren gehört in der Formel 1 zum Handwerk. Neun von zehn Teams sind mittlerweile mit Bumerang-Elementen über dem Bargeboard unterwegs.

Zum Saisonstart hatten sie nur Mercedes und McLaren an ihren Autos verbaut. In Barcelona zogen dann Red Bull und Racing Point relativ schnell nach. Alfa Romeo zeigte seine Doppeldecker-Leitbleche erstmals beim Rennwochenende von Le Castellet. Seit Hockenheim fahren auch Toro Rosso, Haas und wie erwähnt Williams damit herum.

Der vorerst letzte Kandidat im Bumerang-Reigen ist Ferrari. Die Italiener haben den Trend etwas verpennt und erst in Budapest nachgerüstet. Von den zehn Formel-1-Teams fehlt damit nur noch Renault. Die Dienstwagen von Nico Hülkenberg und Daniel Ricciardo sind nach wie vor mit einem konventionellen Bargeboard ohne zusätzliches Bumerang-Element ausgerüstet.

Große Pakete bei Mercedes und Racing Point

Neben Williams hatten Mercedes und Racing Point in den letzten drei Rennen die umfangreichsten Umbauten zu bieten. Der Silberpfeil wurde zum Heimspiel in Hockenheim richtig auf Vordermann gebracht. Änderungen waren an Front- und Heckflügel, den Leitblechen am Seitenkasten sowie den Rückspiegeln zu erkennen. Der erhoffte Fortschritt war wegen des Regens am Rennsonntag aber nicht direkt zu sehen. Erst in Budapest konnte Lewis Hamilton das Potenzial der Ausbaustufe zeigen.

Auch bei Racing Point verpufften die Maßnahmen etwas. Die Ingenieure hatten eine neue Motorhaube, neue Frontflügel-Endplatten und ebenfalls neue Spiegel nach Silverstone bzw. Hockenheim gebracht. Eigentlich sollte das Paket mit einer neuen Nase, einem neuen Frontflügel und neuen Leitblechen in Budapest komplettiert werden, doch die Teile wurden nicht rechtzeitig fertig. Und halbfertig funktionierte das überarbeitete Auto offenbar nicht besonders gut.

In der Galerie zeigen wir Ihnen noch einmal die interessantesten Upgrades im Überblick.

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