George Russell - Mercedes - F1-Test Bahrain - 3. April 2019 Motorsport Images
Mick Schumacher - Alfa Romeo - F1-Test Bahrain - 3. April 2019
Mick Schumacher - Alfa Romeo - F1-Test Bahrain - 3. April 2019
Mick Schumacher - Alfa Romeo - F1-Test Bahrain - 3. April 2019
Mick Schumacher - Alfa Romeo - F1-Test Bahrain - 3. April 2019 57 Bilder

Ergebnis F1-Test Bahrain 2019 (Tag 2)

Mercedes-Bestzeit im Bahrain-Finale

George Russell hat sich am letzten Bahrain-Testtag die Bestzeit gesichert. Mick Schumacher landete im Alfa Romeo auf einem ordentlichen sechsten Platz. Wir haben die Infos, Zeiten und Bilder vom Testfinale in der Wüste.

Der erste Testtag in Bahrain hatte bereits für jede Menge Wirbel in der Formel-1-Welt gesorgt. Nicht nur bei deutschen F1-Fans weckte der Premieren-Auftritt von Mick Schumacher im Ferrari schöne Erinnerungen an die guten alten Zeiten. Fast hätte es am Ende für den prominenten Nachwuchspiloten sogar zur Tagesbestzeit gereicht.

Am zweiten Testtag von Bahrain nahm der 20-Jährige nun einen zweiten Anlauf. Dieses Mal stellte ihm Alfa Romeo einen Dienstwagen für ein paar schnelle Runden auf der Grand-Prix-Strecke von Sakhir. War der Testbetrieb in der ersten Session noch nachhaltig durch Regenschauer gestört worden, zeigte sich der Himmel über der Wüste am Mittwoch (3.4.2019) deutlich freundlicher.

Und so machte sich Schumacher in seinem Schweizer Grand-Prix-Renner direkt auf den Weg, kurz nachdem die Boxenampel um 9 Uhr Ortszeit auf Grün schaltete. Es handelt sich übrigens um das Einsatzauto von Antonio Giovinazzi und nicht um das von Kimi Räikkönen, zu erkennen am „Giulia“-Schriftzug an der Airbox. Der Kimi-Renner ist mit dem „Stelvio“-Logo markiert.

Die schnellste seiner insgesamt 70 Runden drehte das Talent mit dem großen Namen am Nachmittag auf den ganz weichen C5-Reifen. Schumacher benötigte 1:29.998 Minuten für die 5,412 Kilometer Wüstenrundfahrt. Im Gegensatz zum Vortag, als Schumacher im Ferrari 22 Tausendstel schneller war und damit auf Rang 2 landete, reichte die Leistung dieses Mal nicht ganz für einen der Spitzenplätze.

Mick Schumacher - Alfa Romeo - F1-Test Bahrain - 3. April 2019
xpb
Mick Schumacher fuhr im Alfa Romeo fast so schnell wie am Tag zuvor im Ferrari.

Russell fährt Tagesbestzeit

Den Tagesbestwert sicherte sich George Russell. Der Mercedes-Junior durfte vom lahmen Williams in den Werks-Silberpfeil umsteigen und fuhr in 1.29,029 Minuten prompt die schnellste Runde des Tages – fast eine Sekunde schneller als Schumacher. Mit 101 Runden schaffte es der Rookie zudem auch knapp in den dreistelligen Bereich.

Die meisten Kilometer des Tages sammelten die Fahrer mit Honda-Motor. Alexander Albon im Toro Rosso schaffte 143 Umläufe, bei Red Bull-Junior Daniel Ticktum stoppte der Rundenzähler bei 135, Daniil Kvyat, der im zweiten Toro Rosso für Pirelli Reifendaten sammelte, landete mit 111 Runden auf Rang 3 der Distanzwertung.

In der wegen der unterschiedlichen Reifen und Spritmengen nur bedingt aussagekräftigen Zeitentabelle fand sich hinter George Russell am Ende überraschend Sergio Perez auf Rang 2 wieder. Die Racing-Point-Ingenieure hatten schon vor der Testwoche angekündigt, auf die Suche nach Qualifying-Pace zu gehen, die in den ersten beiden Rennen noch nicht ganz zufriedenstellend war.

Sebastian Vettel - Ferrari - F1-Test Bahrain - 3. April 2019
Jerry André
Den Ferrari übernahm am zweiten Testtag Sebastian Vettel.

Vettel nicht auf Bestzeitenjagd

Sebastian Vettel, der Schumacher am zweiten Tag im Werks-Ferrari ablöste, musste sich nur mit Rang 3 zufrieden geben. Bestzeitenjagd stand allerdings nicht auf dem Testplan des Heppenheimers. Im Gegensatz zu Russell und Perez, die beide die ganz weichen C5-Reifen für ihre schnellsten Runden aufgeschnallt hatten, war Vettel bei seiner persönlichen Bestzeit mit den zwei Stufen härteren C3-Pirellis unterwegs.

Für Vettel ging es an seinem einzigen Testtag während der Saison vor allem um die Suche nach dem Grund für die Balance-Probleme, die ihn am Wochenende noch nachhaltig eingebremst hatten. Und so verbrachte der vierfacher Weltmeister nach dem Sammeln von Aerodynamik-Messdaten in der Früh den Großteil des Tages mit Setup-Arbeit. Als einer von sieben Piloten schaffte es übrigens auch Vettel am Ende über die 100-Runden-Marke (103).

In der Galerie zeigen wir Ihnen die Bilder vom Testfinale in Bahrain.

Ergebnis Bahrain-Test 2019 Tag 2

    Fahrer Team Zeit Rückstand Runden Reifen
1 George Russell Mercedes 1:29.029     101 C5
2 Sergio Perez Racing Point 1:29.095 0.066 61 C5
3 Sebastian Vettel Ferrari 1:29.319 0.290 103 C3
4 Carlos Sainz Renault 1:29.765 0.736 81 C3
5 Daniil Kvyat Toro Rosso 1:29.911 0.882 111 XX
6 Mick Schumacher Alfa Romeo 1:29.998 0.969 70 C5
7 Alexander Albon Toro Rosso 1:30.037 1.008 143 C4
8 Lance Stroll Racing Point 1:30.049 1.020 35 C5
9 Daniel Ticktum Red Bull 1:30.856 1.827 135 C4
10 Romain Grosjean Haas 1:30.903 1.874 87 C4
11 Fernando Alonso McLaren 1:31.006 1.977 69 XX
12 Pietro Fittpaldi Haas 1:31.209 2.180 48 C3
13 Lando Norris McLaren 1:31.303 2.274 72 C2
14 Jack Aitken Renault 1:31.500 2.471 103 C4
15 Nicholas Latifi Williams 1:32.198 3.169 100 C4
    Fahrer Team Zeit Rückstand Runden Reifen
1 George Russell Mercedes 1:29.029     101 C5
2 Sergio Perez Racing Point 1:29.095 0.066 61 C5
3 Sebastian Vettel Ferrari 1:29.319 0.290 103 C3
4 Carlos Sainz Renault 1:29.765 0.736 81 C3
5 Daniil Kvyat Toro Rosso 1:29.911 0.882 111 XX
6 Mick Schumacher Alfa Romeo 1:29.998 0.969 70 C5
7 Alexander Albon Toro Rosso 1:30.037 1.008 143 C4
8 Lance Stroll Racing Point 1:30.049 1.020 35 C5
9 Daniel Ticktum Red Bull 1:30.856 1.827 135 C4
10 Romain Grosjean Haas 1:30.903 1.874 87 C4
11 Fernando Alonso McLaren 1:31.006 1.977 69 XX
12 Pietro Fittpaldi Haas 1:31.209 2.180 48 C3
13 Lando Norris McLaren 1:31.303 2.274 72 C2
14 Jack Aitken Renault 1:31.500 2.471 103 C4
15 Nicholas Latifi Williams 1:32.198 3.169 100 C4
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