F1-Test Barcelona 1

Brawn konkurrenzfähig - Bestzeit für Heidfeld

Jenson Button Foto: dpa 35 Bilder

Premiere in Barcelona: Zum ersten Mal sind in dieser Woche alle zehn Formel 1-Teams gemeinsam auf der gleichen Strecke unterwegs. Zum Testauftakt am Montag (9.3.) konnte Nick Heidfeld die Bestzeit setzen.

Nick Heidfeld hat das erste große Kräftemessen der neuen Formel 1-Generation für sich entschieden. Der BMW-Pilot führt am ersten Testtag von Barcelona die Rangliste mit 1:20.338 Minuten an, gefolgt von Kimi Räikkönen auf Ferrari (1:20.908) und Jarno Trulli im Toyota (1:20.937).

Brawn bei der Musik

Die eigentliche Überraschung aber war Platz vier für Jenson Button im neuen BrawnGP, dem Nachfolgeteam von Honda. Obwohl die Rettung erst in letzter Minute kam, zeigte sich das weiß lackierte Auto auf Anhieb schnell. Button war mit 1:21.140 Minuten bei der Musik.

Wieviel Benzin der Engländer an Bord hatte, blieb geheim. Button rückte am ersten Tag immer nur für kurze Turns aus. Das gleiche gilt für den Tagesbesten Heidfeld. "Es war ein kurzer Turn", erklärte Technikkordinator Willy Rampf. Das heißt: Wenig Benzin an Bord.

Piquet konstant schnell

Außer Heidfeld und Button strahlte noch Nelson Piquet. Der Brasilianer war mit 1.21.663 Fünfter. Der Renault-Pilot beeindruckte aber vor allem mit konstant schnellen Runden. "Es war seit zwei Monaten der erste Tag ohne Regen und ohne technische Probleme für mich", bilanzierte Piquet nach 125 Runden.

"Unser Auto ist durch die Änderungen am Frontflügel und am Diffusor deutlich schneller geworden, und wir verstehen jetzt auch das Setup besser." Noch ein erfreulicher Punkt: "Unser KERS funktioniert einwandfrei. Die Chancen stehen gut, dass wir in Melbourne mit KERS fahren."

Einziger Wermutstropfen: Piquet darf nur noch einen Tag testen, am 17. März in Jerez. Alle anderen Tage, beginnend mit dem morgigen Dienstag, sitzt Teamkapitän Fernando Alonso im Cockpit.

Probleme bei McLaren

Weiterhin große Probleme hat McLaren-Mercedes. Heikki Kovalainen landete mit 1.22,948 Min. auf dem letzten Platz der zehn Teilnehmer. Dem neuen McLaren MP4-24 fehlt es an Abtrieb, vor allem im Heck. Das hat auf einer Strecke wie Barcelona extremere Auswirkungen als in Jerez oder Portimao. Bis Melbourne will McLaren noch kräftig nachlegen. Das ist auch notwendig, denn im Moment lassen sich die schwachen Rundenzeiten nicht mehr nur mit der Benzinmenge im Tank erklären.

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