F1-Test Barcelona 2 (Tag 4)

Bottas Schnellster, Maldonado crasht

Valtteri Bottas - Williams - Formel 1-Test - Barcelona - 1. März 2015 Foto: xpb 111 Bilder

Die Formel 1-Wintertests sind am Sonntag (1.3.2015) zu Ende gegangen. Mit einer Bestzeit von Valtteri Bottas auf den supersoften Klebern. Maldonado crashte wegen eines defekten Bremssystems.

Zwölf Tage hatten die Formel 1-Teams Zeit, sich und ihre neuen Autos auf die neue Saison vorzubereiten. Vier in Jerez, acht in Barcelona. Jetzt werden die Rennwagen zusammengepackt und für die Reise nach Australien bereit gemacht.

Zum Abschluss der Vorsaison-Testfahrten setzte Valtteri Bottas die Bestzeit. Der Finne schaffte auf den extraweichen Pirelli-Reifen der Sorte "Supersoft" am Vormittag eine Zeit von 1:23.063 Minuten.

Bottas ringt Vettel nieder

Der Williams-Pilot geht damit mit Rückenwind ins erste Rennen, das in zwei Wochen stattfindet. Seine Bestmarke erzielte Bottas im Zuge einer Qualifyingsimulation. Genau wie Sebastian Vettel. Der neue Ferrari-Pilot musste sich um 0,406 Sekunden hinter Bottas anstellen. Der viermalige F1-Champion war damit auch etwas langsamer als Kimi Räikkönen am Tag zuvor im SF15-T. Am Nachmittag ging Vettel mit seiner Mannschaft zu einer Renndistanz über. Diese unterbrach Ferrari aber für 40 Minuten nach zunächst 19 Runden auf Mediums. Für den zweiten Turn wählte Vettel denselben Reifentyp, später sattelte er auf die unmarkierten Pirellis um.

Auf dem dritten Rang landete am Sonntag Felipe Nasr. Der Brasilianer erzielte seine persönlich schnellste Zeit ebenfalls auf "Supersoft". Am Ende fehlten ihm 0,960 Sekunden zu Bottas. Am Nachmittag verlagerte Sauber wie Ferrari den Fokus auf eine Renndistanz. Mit ermutigendem Ergebnis. Nasr konnte konstante Zeiten fahren.

Allerdings wurde seine Simulation gleich zwei Mal gestoppt. Zunächst durch den Unfall von Pastor Maldonado. Der Venezolaner schoß in Kurve vier aufgrund eines Bremsdefekts in die Barriere. Er blieb zum Glück unverletzt. Der Tag war danach allerdings für Lotus gelaufen. Nach 36 Runden und dem neunten Platz.

Toro Rosso wechselt Motor in zwei Stunden

Für eine weitere Unterbrechung sorgte Max Verstappen. An seinem Toro Rosso ging der Motor kaputt. Doch die Mechaniker wechselten den V6-Turbo in rund zwei Stunden. Eine starke Leistung. So war es dem 17-jährigen Niederländer auch noch möglich, in der letzten Stunde seine Zeiten zu drücken. Auf "Supersoft" schaffte er den vierten Platz in 1:24.527 Minuten.

Hinter Verstappen schob sich Daniel Ricciardo. Der Australier verursachte die erste Unterbrechung des Tages. Allerdings war es nicht seine Schuld. Am Red Bull RB11 streikte das Hybridsystem. Nachdem das Team den Schaden repariert hatte, drehte Ricciardo noch einige Shortruns auf weichen Reifen, ehe er zu längeren Distanzen überging.

Auf Platz sechs reihte sich Sergio Perez ein. Der Force India-Pilot griff am Sonntag das erste Mal ins Lenkrad des neuen VJM08. Eine Position hinter ihm beendete Nico Rosberg den Testwinter. Mercedes hatte die Tage zuvor die frischen weichen Reifen bereits verschossen und konzentrierte sich daher auf ein anderes Programm. Unter anderem wurde der Silberpfeil mit FloViz-Farbe an den Nasenkameras und im Heck besprüht.

Wieder Defekte bei McLaren-Honda

Einen weiteren Tag zum Vergessen erlebte McLaren-Honda. Zuerst machte die Elektrik Schwierigkeiten, später gab es ein Wasserleck. Button brachte daher nur 30 Umläufe zustande. Seine schnellste Zeit fuhr er auf Supersofts. Platz acht für den Weltmeister von 2009.

In unserer Bildergalerie haben wir die besten Szenen des Tages gesammelt.

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