Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 Test - Barcelona - Tag 4 - 1. März 2018 sutton-images.com
Marcus Ericsson - Sauber - Formel 1 Test - Barcelona - Tag 4 - 1. März 2018
Marcus Ericsson - Sauber - Formel 1 Test - Barcelona - Tag 4 - 1. März 2018
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Marcus Ericsson - Sauber - Formel 1 Test - Barcelona - Tag 4 - 1. März 2018
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Ergebnis Barcelona F1-Test 2018 (Tag 4)

Hamilton-Bestzeit zum Abschluss

Weltmeister Lewis Hamilton hat die erste Testwoche von Barcelona mit der Tagesbestzeit abgeschlossen. Der Mercedes-Pilot fuhr eine halbe Sekunde schneller als McLaren-Pilot Stoffel Vandoorne. Probleme gab es vor allem bei Red Bull.

Lewis Hamilton war an den ersten drei Tagen kaum zum Zug gekommen. Doch beim großen Finale war der Champion dann zur Stelle. Bei besseren weil deutlich wärmeren Bedingungen schüttelte der Mercedes-Pilot eine lockere 1:19.333 Minuten Runde aus dem Ärmel – und das auf dem relativ harten Medium-Reifen.

Zum Vergleich: Im Vorjahr lag die schnellste Mercedes-Runde der gesamten Wintertests bei 1:19.310 Minuten – gefahren allerdings auf Supersoft. Diese Marke scheint dieses Jahr deutlich unterboten zu werden. Weil noch sehr wenig Gummi auf der frisch asphaltierten Bahn in Barcelona liegt, ist die Zeit noch stärker einzuschätzen.

McLaren dank Hypersoft-Reifen vorne dabei

Platz zwei in der Tageswertung ging an Stoffel Vandoorne. Der McLaren-Pilot wurde am Nachmittag für einige Runs auf den extrem weichen Hyper-Softs rausgeschickt und markierte damit eine 1:19.854 Min – also gut eine Sekunde langsamer als Hamilton. Sebastian Vettel war mit seinen Soft-Gummis auf Rang 3 ebenfalls weicher bereift und langsamer unterwegs (+0.906s) als der Mercedes.

Die Ferrari-Fans sollten sich allerdings noch keine allzu großen Sorgen machen. Wegen der widrigen Bedingungen an den ersten drei Tagen hatten die Testprogramme bei allen Teams vor allem Longruns mit viel Sprit vorgesehen. Die Ingenieure legten den Fokus am Donnerstag noch deutlich auf das Thema Zuverlässigkeit. Erst in der zweiten Woche lassen sich genauere Schlüsse ziehen.

Toto Wolff rechnet mit verstärkter Konkurrenz: „Wenn unsere Simulationen stimmen, dann sollte es im Dreikampf mit Ferrari und Red Bull dieses Jahr brennen“, kündigte der Chef des Weltmeisterteams an. Allerdings wird der Österreicher auch kaum ankündigen, dass man die Konkurrenz wie in den letzten vier Jahren in Grund und Boden fährt.

Probleme bei Red Bull

Red Bull konnte zum Testabschluss nicht überzeugen. In der Früh, als die Strecke noch nass war, beschränkten sich die Ingenieure auf Aerodynamik-Tests mit zwei unterschiedlichen Frontflügel-Varianten. Als die Strecke zur Halbzeit endlich weit genug abgetrocknet war, dass Slicks aufgezogen werden konnten, hielten kleine Technik-Probleme den RB14 in der Box.

Und als Verstappen knapp zwei Stunden vor der karierten Flagge dann das Tempo erhöhen wollte, drehte sich der Holländer in Kurve 12 ins Kies. Danach verschwand der Red Bull in der Garage und zeigte sich nicht mehr.

Die erste Unterbrechung des Tages hatte es bereits nach einer Stunde gegeben. Sauber-Pilot Marcus Ericsson hatte sich auf der feuchten Piste in Kurve 2 in den Kies gedreht und musste geborgen werden. Nach einer kurzen Säuberung war der Sauber schon eine Dreiviertelstunde später wieder im Einsatz.

Einer der Leidtragenden der Bedingungen hieß Nico Hülkenberg. Der Rheinländer hatte den Vormittag im Renault gebucht. Kaum waren die Bedingungen trocken genug für Slicks, musste er das Auto auch schon wieder an Teamkollege Carlos Sainz abgeben. Am Ende kam Hülk immerhin auf 49 Runden und Platz 11 im Klassement.

Gasly gewinnt Kilometer-Wertung

Die meisten Umläufe brachte Toro Rosso-Pilot Pierre Gasly zustande. 147 Mal umrundete der Rookie den Grand Prix-Kurs in Barcelona. Der Honda-Motor präsentiert sich dieses Jahr also deutlich zuverlässiger als noch vor 12 Monaten im McLaren. Aber auch McLaren selbst zeigt sich deutlich verbessert. Vandoorne (120) und Alonso (51) machten das Papaya-Auto zum Dauerbrenner.

Auch Hamilton (69) und Teamkollege Bottas (60) knackten gemeinsam die Hunderter-Marke. Bei Ferrari musste das Vettel (110) im Alleingang erledigen. Generell zeigte sich die Formel 1-Generation 2018 bereits sehr zuverlässig. Mit Technik-Defekt ist die komplette Woche kein Auto auf der Strecke liegengeblieben.

In der Galerie zeigen wir noch einmal die besten Bilder des Tages.

Barcelona F1-Test 2018: Ergebnis Tag 4

Fahrer Team Zeit / Rückstand Runden
1. Lewis Hamilton Mercedes 1:19.333 Min. 69
2. Stoffel Vandoorne McLaren + 0.521 Sek. 110
3. Sebastian Vettel Ferrari + 0.908 120
4. Kevin Magnussen Haas F1 + 0.984 96
5. Fernando Alonso McLaren + 1.596 51
6. Carlos Sainz Renault + 1.607 60
7. Lance Stroll Williams + 1.809 54
8. Sergio Perez Force India + 2.640 65
9. Max Verstappen Red Bull + 2.725 35
10. Pierre Gasly Toro Rosso + 2.801 147
11. Nico Hülkenberg Renault + 3.174 49
12. Valtteri Bottas Mercedes + 3.456 60
13. Charles Leclerc Sauber + 3.475 59
14. Marcus Ericsson Sauber + 4.492 79
15. Sergey Sirotkin Williams + 12.646 47
Fahrer Team Zeit / Rückstand Runden
1. Lewis Hamilton Mercedes 1:19.333 Min. 69
2. Stoffel Vandoorne McLaren + 0.521 Sek. 110
3. Sebastian Vettel Ferrari + 0.908 120
4. Kevin Magnussen Haas F1 + 0.984 96
5. Fernando Alonso McLaren + 1.596 51
6. Carlos Sainz Renault + 1.607 60
7. Lance Stroll Williams + 1.809 54
8. Sergio Perez Force India + 2.640 65
9. Max Verstappen Red Bull + 2.725 35
10. Pierre Gasly Toro Rosso + 2.801 147
11. Nico Hülkenberg Renault + 3.174 49
12. Valtteri Bottas Mercedes + 3.456 60
13. Charles Leclerc Sauber + 3.475 59
14. Marcus Ericsson Sauber + 4.492 79
15. Sergey Sirotkin Williams + 12.646 47
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