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Formel 1-Test in Barcelona aktuell (27.2.)

Regen verhindert Angriffe auf Rosberg-Zeit

Einsetzender Regen hat die Formel 1-Testfahrten in Barcelona am Vormittag gestört. Zuvor hatte Mercedes-Pilot Nico Rosberg auf trockener Strecke eine sehr gute Zeit hingelegt. Die Konkurrenz von McLaren und Red Bull kämpft derweil mit Problemen.

Nach zwei komplett trockenen Tagen müssen die Formel 1-Teams in Barcelona schon wieder mit Regen kämpfen. Knapp zwei Stunden nach Testbeginn zogen sich die Wolken über dem Circuit de Catalunya zusammen. Wenig später setzte auch schon der Regen ein, der bis zur Mittagspause keine Zeitenverbesserung zuließ.

Zuvor hatte Nico Rosberg zum ersten Mal das Potenzial des Mercedes GP aufblitzen lassen. Mit der Bestzeit von 1:20.686 Min. war der Deutsche nur wenig langsamer als Nico Hülkenberg und Fernando Alonso, die am Vortag ebenfalls erstmals die Bedingungen im Qualifying simulierten.

Toro Rosso erneut schnell

Der einzige Pilot, der am Samstagmorgen ebenfalls mit wenig Sprit unterwegs war, hieß Sebastien Buemi. Der Schweizer blieb in der schnellsten seiner 34 Runden nur sieben Zehntel hinter dem Silberpfeil und deutete erneut an, dass der Toro Rosso zumindest zu Saisonbeginn ein Punktekandidat ist.

Für die anderen Konkurrenten lief es dagegen nicht so gut. Adrian Sutil (Force India) und Felipe Massa (Ferrari) beschränkten sich auf der kurzen Trockenphase auf Dauerläufe und weisen auf den Plätzen drei und vier bereits mehr als zwei Sekunden Rückstand auf. Auf feuchter Piste wurden die Zeiten um bis zu 20 Sekunden langsamer. Verbesserungen waren nicht mehr möglich.

McLaren und Red Bull in der Garage

Für Weltmeister Jenson Button begann sein letzter Testtag vor dem Saisonstart alles andere als geplant. Schon in der ersten Runde um 9.15 Uhr blieb sein McLaren mit einem technischen Defekt in Kurve 11 stehen. Als der MP4-25 endlich wieder repariert war, setzte auch schon der Regen ein. Auf der feuchten Piste blieb der Engländer knapp 16 Sekunden hinter der Bestzeit.

Sebastian Vettel verbrachte den Vormittag fast komplett in der Garage. Das Progaramm des Deutschen begrenzte sich auf eine ungezeitete Installationsrunde. Schon am Vortag kündigte Red Bull an, einen neuen Unterboden zu montieren, der erst in der Nacht in Barcelona ankommen sollte. Durch den Regen hat Red Bull wenigstens nicht ganz so viel wertvolle Testzeit verloren.

Genau wie Landsmann Vettel konnte sich auch Timo Glock keine Zeit notieren lassen. Der Hesse musste sich auf kurze Systemchecks in seinem Virgin Racing VR-01 beschränken.

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