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F1-Test Jerez 5

Heidfeld schnell und fleißig

Nick Heidfeld Foto: BMW-Sauber 44 Bilder

Zum Abschluss der Testwoche im spanischen Jerez setzte BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld nicht nur die Tagesbestzeit sondern legte mit 123 Runden auch die größte Distanz zurück.

05.03.2009 Tobias Grüner

Der Tag begann allerdings für alle Piloten wenig vielversprechend. Nächtlicher Regen hatte erneut eine feuchte Piste hinterlassen, die wegen der kühlen Temperaturen und mangels Sonnenschein auch nur langsam abtrocknete.

Nick Heidfeld ließ sich von den widrigen Bedingungen nicht groß stören und spulte Runde für Runde ab. Am Ende kam der Mönchengladbacher auf eine Distanz von 545 Kilometern. "Wir haben die wichtigsten Ziele unseres Entwicklungsprogramms erreicht", fasste BMW-Technikchef Willy Rampf anschließend zusammen. Auch den feuchten Bedingungen konnte der Bayer noch etwas Positives abgewinnen: "Es war eine wertvolle Erfahrung, den F1.09 zum ersten Mal unter nassen Bedingungen zu testen."


Ferrari-Champion Kimi Räikkönen hätte dagegen auf die feuchten Bedingungen verzichten können. Am Mittag drehte sich der Finne auf der noch teils feuchten Piste ins Kiesbett. Trotzdem kam der Iceman am Ende noch auf 112 Runden und belegte damit sowohl in der Distanz- als auch in der Zeitenwertung Rang zwei hinter Heidfeld.

Hamilton mit Crash

Auch bei Lewis Hamilton lief es erneut nicht rund. War es am Vortag noch eine überhitzte Hinterradbremse, die den Engländer stoppte, so warf ihn am Donnerstag eine Windböe aus der Bahn. Nach Informationen des Teams ging es mit 44 km/h rückwärts in den Reifenstapel. Der Fahrer blieb zwar unverletzt, der Schaden am Silberpfeil war allerdings auf die Schnelle nicht mehr zu reparieren. Nach nur 58 Umläufen endete um 15.30 Uhr die Testwoche für McLaren.

Hinter den drei Spitzenteams der vergangenen Saison platzierte sich der wiedergenesene Mark Webber. Der Australier entschied sich genau wie Williams-Pilot Kazuki Nakajima und Toyota-Mann Jarno Trulli den feuchten Vormittag in der Box zu verbringen und erst am Nachmittag einzusteigen. Keiner der drei kam auf mehr als 54 Runden.

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