F1 Test Portimao

Renault mit Sorgen

Renault R29 Foto: Wolfgang Wilhelm 44 Bilder

Nachdem schon die ersten beiden Tage verregnet waren, ruhten auch am Donnerstag (22.1.) die Motoren beim F1-Test in Portugal. Wegen des tiefliegenden Nebels konnte der Rettungshubschrauber nicht fliegen.

Somit konnten die Teams nur am dritten, der vier Testtage von Portimao, zählbare Ergebnisse sammeln. Nachdem nun schon drei der 20 Testtage vor dem Saisonstart in Melbourne verschwendet sind, kommen die engen Entwicklungspläne der Teams langsam unter Zeitdruck.

Renault mit Rückstand

Renault hat noch viel Arbeit vor sich. Fernando Alonso war um zwei Sekunden langsamer als Nico Rosberg im Williams-Toyota. Der Spanier klagte über große Probleme mit der Fahrzeugbalance. In schnellen Kurven benahm sich der R29 ganz ordentlich, doch in den langsamen Ecken ging gar nichts. Viel Übersteuern, kaum Traktion. Da hat die Technikabteilung bis zum nächsten Test in der zweiten Februarwoche in Jerez viel zu tun.

Nico Rosberg hat mit seinem 670-Kilometer-Trip immerhin bewiesen, dass der neue Williams FW31 grundsätzlich funktioniert. Auch die Standfestigkeit ist in einem so frühen Teststadium zufriedenstellend.

Slicks bauen schnell ab

Die Zeiten sind jedoch mit Vorsicht zu genießen. Auf neuen Reifen war Rosberg der Schnellste. Doch die Hinterreifen bauten am Williams dramatischer ab als bei den anderen Autos. In den Longruns mit alten Gummis war der Deutsche nur noch mit Rundenzeiten von 1.35 Minuten unterwegs.

Der fehlende Grip in Portimao war für alle ein Problem. Der neue Asphalt schwitzt noch viel Öl auf, es war wegen des vielen Regens keine Gummiauflage auf der Ideallinie und der Asphalttyp ist generell sehr glatt. Lewis Hamilton berichtete: "Ich habe noch nie so wenig Grip erlebt. Im Regen ist man nur quer gestanden."

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