Jean-Eric Vergne - Toro Rosso - Formel 1-Test - Silverstone 2014 xpb
Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1-Test - Silverstone 2014
Pastor Maldonado - Lotus - Formel 1-Test - Silverstone 2014
Stoffel Vandoorne - McLaren - Formel 1-Test - Silverstone 2014
Felipe Massa - Williams - Formel 1-Test - Silverstone 2014 103 Bilder

Formel 1-Test Silverstone 2014 (1)

Williams schnell, Toro Rosso unzuverlässig

Für die Formel 1-Fans gibt es in Silverstone diese Woche noch einen Nachschlag. Auf der Grand Prix-Strecke absolvieren die Teams den dritten von vier In-Season-Tests. Schon am ersten Tag gab es einiges zu sehen. Wir haben die Bilder für Sie.

(Update) Knapp 41 Stunden nach der Zieldurchfahrt von Lewis Hamilton ging es an gleicher Stelle mit der Formel 1-Action weiter. Die Teams legen diese Woche ein paar Überstunden ein, um neue Setups auszuprobieren, Daten über die Reifen und die Aerodynamik zu sammeln und neue Teile zu testen. Am Dienstag (8.7.2014) stand die erste von 2 Sitzungen an.

Silverstone-Test ein Fest für Technik-Fans

Vor allem für Technik-Fans wurde jede Menge Interessantes geboten. Wie üblich versuchten die meisten Teams der Strömung mit riesigen Messapparaturen auf den Grund zu gehen. Die Pitot-Sensoren waren in jeder erdenklichen Größe und Position an die Autos geschraubt worden.

Mercedes verzichtet auf derlei Anbauten. Nico Rosberg absolvierte seinen ersten Aero-Run in der Früh stattdessen mit FloViz-Farbe. Da die zähflüssige, neongelbe Paste im Heckbereich aufgetragen wurde, konnte man schon ahnen, dass es hier ein Update gab. Und tatsächlich: Die Ingenieure testeten einen neuen Monkey-Seat, der deutlich schlanker ist als die Version, die noch im Rennen am Wochenende zum Einsatz kam.

Alonso simuliert De la Rosa-Programm

Bei Ferrari stand am Dienstag eine ganz besondere Entwicklungsarbeit auf dem Plan. Während Testfahrer Pedro de la Rosa seine Runden dreht, spult Fernando Alonso im Simulator von Maranello das identische Programm ab. Die Daten werden dann verglichen. Kimi Räikkönen wird nach seinem Crash vom Sonntag noch geschont.

De la Rosa freute sich über den seltenen Einsatz: "Es lief besser als erwartet. Null Probleme mit dem Nacken. Diese Auto sind körperlich nicht so anstrengend. Danke an Fernando (Alonso). Es fühlt sich etwas seltsam an, wenn ein Weltmeister für einen im Simulator arbeitet."

Keinen guten Tag erlebte dagegen Jean-Eric Vergne. Gleich 3 Mal stoppte sein Toro Rosso unplanmäßig. Pastor Maldonado war mit einem Ausrutscher ins Kies ebenfalls für eine Unterbrechung verantwortlich. Die letzte rote Flagge verursachte Jules Bianchi eine gute Stunde vor dem Ende der Session. Der Ferrari-Motor im Marussia gab eindeutige Rauchzeichen ab.

Massa fährt Tagesbestzeit

Die schnellste Runde des Tages fuhr Felipe Massa. Der Brasilianer fuhr eine Bestzeit in 1:35.242 Minuten. Damit war er eine halbe Sekunde schneller als Nico Rosberg auf dessen (leicht feuchten) Pole Position-Runde. Daniel Ricciardo ließ sich die zweitbeste Zeit notieren. Nur 6 Tausendstel fehlten auf die Bestmarke. Rosberg landete mit 3 Zehnteln Rückstand auf Rang 3, direkt vor dem zweiten deutschen Pilot im Einsatz, Adrian Sutil, auf Rang 4.

Allerdings sind die Zeiten wie immer bei den Testfahrten mit Vorsicht zu genießen. Im Gegensatz zum Rennwochenende durften die Teams alle 4 Reifenmischungen verwenden. Dazu unterschieden sich die Programme erheblich. Der Lotus war zum Beispiel auf trockener Strecke regelmäßig mit Intermediate-Reifen unterwegs und sammelte Aero-Daten. Renault probierte zudem eine neue Motoren-Software aus.

Die meisten Runden drehte Jules Bianchi. 108 Mal kam der Franzose an Start/Ziel vorbei, bevor sein Motor wie erwähnt nicht mehr mitspielte. Der Franzose war damit der einzige im dreistelligen Bereich. Maldonado kam immerhin auf 97 Umläufe. Caterham-Testfahrer Will Stevens brachte es auf 95 Runden.

Am Mittwoch geht die Testwoche in Silverstone mit der letzten Sitzung zu Ende. Mit Spannung erwarten wir die ersten Bilder der ersten Lotus-Ausfahrt mit den Pirelli-18-Zoll-Reifen. Die Bilder der ereignisreichen ersten Test-Session am Dienstag haben wir für Sie in unserer Galerie gesammelt.

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Kimi Räikkönen sitzt erst in Hockenheim wieder im Auto.

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