Daniel Ricciardo - Red Bull - GP China 2018 Wilhelm
Lewis Hamilton - Mercedes - GP Mexiko 2018
Kimi Räikkönen - GP Japan 2018
Charles Leclerc - Sauber - GP Aserbaidschan 2018
Valtteri Bottas - Mercedes 30 Bilder

Die Formel 1-Saison 2018 im Rückblick

Unsere Tops & Flops des Jahres

Die Formel 1-Saison 2018 endete scheinbar erwartungsgemäß. Mit WM-Titeln für Lewis Hamilton und Mercedes. Und doch war die Saison spannender als es der Punktestand ausweist. Wer waren die Gewinner, Verlierer, Überraschungen und Rekordhalter dieser Saison?

Nein, es war nicht wie immer. Auch wenn Lewis Hamilton und Mercedes schon wieder Weltmeister geworden sind. Auch wenn Ferrari wieder über die eigenen Füße gestolpert ist. Auch wenn Mercedes, Ferrari und Red Bull erneut ihr eigenes Rennen gefahren sind und der Abstand zum Mittelfeld gleichbleibend je nach Strecke zwischen einer und zwei Sekunden liegt.

Trotz des klaren Vorsprungs von 88 Punkten lag Spannung in der Luft. Über lange Strecken der Saison hatte man den Eindruck, dass es Ferrari und Sebastian Vettel schaffen könnten. Der Herausforderer hat einfach zu viele Fehler gemacht. Selbst mit Red Bull durfte man nach den ersten sechs Rennen noch rechnen. Doch dann fiel Renault im Entwicklungsrennen gegen Ferrari und Mercedes zurück, und auch Red Bull geriet auf der Suche nach mehr Abtrieb kurz auf einen Irrweg.

Renault Sieger der Formel 1B

Wären die drei Top-Teams zuhause geblieben, hätten wir vermutlich alle vorbehaltlos gejubelt. „Im Mittelfeld gab es richtig tolle Rennen. Viel besser als an der Spitze“, resümierte Sergio Perez. Wieder gelang der Formel 1B nur ein einziger Podiumsplatz, wieder beim Chaos-Rennen in Baku. Diesmal durfte mit Perez ein Force India-Pilot auf das Podest klettern. Da helfen auch alle Klimmzüge bei den Reifenregeln nichts. Immer öfter gelang es den Topteams, sich im Q2 mit einer härteren Reifenmischung zu qualifizieren. Somit entfiel der Vorteil der freien Reifenwahl ab dem 11. Startplatz. Beim ersten Boxenstopp war Vorsprung der Fahrer von Mercedes, Ferrari und Red Bull bereits so groß, dass sie unter sich bleiben und nicht in das Feld zurückfallen.

Start - GP Spanien 2018
Wilhelm
Formel 1 2018: die Spitzenteams vorweg, das Mittelfeld umkämpft.

Auch in der zweiten Kategorie der Königsklasse setzte sich das Team mit dem meisten Geld und den meisten Angestellten durch. Egal, was die Vertreter der Spitzenteams erzählen: Geld kauft Rundenzeit und Erfolg. Renault arbeitet mit 1.200 Menschen bereits auf dem Niveau der WM-Kandidaten. Der französische Nationalrennstall musste sich dennoch strecken. HaasF1 und Force India waren Renault dicht auf den Fersen. Die Amerikaner haben sich durch eigene Fehler um Platz 4 gebracht, Force India mit einer Zitterpartie ums Überleben. Erst im August stand fest, dass der Rennstall gerettet wird.

Dinosaurier treffen sich am Tabellenende

Ganz hinten trafen sich zwei Teams wieder, die schon bessere Zeiten erlebt hatten. Die Dinosaurier McLaren und Williams liegen in der ewigen Rangliste immer noch auf den Plätzen 2 und 3. Davon war 2018 nichts zu sehen. Williams schloss seine schlechteste Saison überhaupt mit nur sieben Punkten auf dem letzten Platz ab. McLaren wäre auf dem vorletzten Rang gelandet, hätte Fernando Alonso nicht gnadenlos alle Minimalchancen genutzt, die sich ihm boten. Der McLaren MCL33 war wie der Williams FW41 eine Fehlgeburt.

Es war eine lange Saison. Bei 21 Rennen kann man schnell einmal den Überblick verlieren und Details vergessen. Zur Erinnerung haben wir noch einmal für Sie die Highlights, Sieger und Verlierer, Tops und Flops, Aufreger und Ärgernisse, Rekorde und spektakuläre Zahlen gesammelt.

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