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Formel Schmidt GP Frankreich 2021

Formel Schmidt GP Frankreich 2021 Verstappen jetzt WM-Favorit?

GP Frankreich

Red Bull hat in Frankreich auf einer Mercedes-Strecke gewonnen. Ist Max Verstappen damit nun der große WM-Favorit oder schaffen die Silberpfeile nach drei Niederlagen noch einmal die Wende? In unserem F1-Talk "Formel Schmidt" diskutieren unsere Experten über das spannende WM-Duell.

Dass Mercedes auf den Stadtkursen in Monte Carlo und Baku mit ihren engen, rechtwinkligen Kurven schlagbar ist, war keine große Überraschung. Aber dass Red Bull den Dauerweltmeister nun auch in Le Castellet in die Knie zwingen konnte, ist ein gutes Zeichen für alle, die Max Verstappen im WM-Kampf die Daumen drücken.

Der Holländer fuhr souverän auf Pole Position und behielt dann auch im Rennen trotz Fehler in der ersten Kurve die Oberhand. Und mit Sergio Perez raste auch noch der zweite Pilot aus dem Bullenstall auf das Podium. Bei Mercedes-Teamchef Toto Wolff war die Laune nach dem Rennen entsprechend im Keller.

Doch das Werksteam aus Brackley darf man bekanntlich nie unterschätzen. Wer Mercedes zu früh abschreibt, macht einen Fehler, meint auto motor und sport F1-Experte Michael Schmidt. Wenn der Champion der letzten sieben Jahre eines kann, dann ist es Niederlagen abhaken und aus Fehlern lernen.

Toto Wolff & James Vowles - Mercedes - GP Frankreich 2021
Mercedes
Bei Mercedes gab es nach dem GP Frankreich Gesprächsbedarf.

Erklärung für Mercedes- und Ferrari-Pleiten

Ein Fehler unterlief den Mercedes-Strategen in Frankreich zum Beispiel bei den ersten Boxenstopps. Keiner ahnte, dass Verstappen mit einem Undercut mehr als drei Sekunden auf Hamilton gutmachen und damit am Weltmeister vorbeiziehen kann. In unserem F1-Talk "Formel Schmidt" suchen wir nach Erklärungen, wie das möglich war.

Auch die schwache Vorstellung von Ferrari ist natürlich ein Thema, über das man noch einmal sprechen muss. Die roten Autos rutschten nach einem guten Qualifying am Ende ganz aus den Punkten. Wie war dieser Absturz möglich? Und wird der negative Trend am Rennsonntag die ganze Saison anhalten?

Sebastian Vettel kam nach seinem sensationellen zweiten Platz in Baku wieder in der Realität an. Rang neun war kein Grund zu jubeln. Aber wenn vorne keiner ausfällt, ist momentan einfach nicht mehr drin. Immerhin hat sich der Heppenheimer jetzt mit seinem Dienstwagen angefreundet – genau wie Comebacker Fernando Alonso. Die beiden Routiniers hatten ihre Teamkollegen zuletzt klar im Griff.

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