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F1 Vision Concept 2025 von Antonio Paglia

Cockpit-Haube statt Halo

F1 Vision Concept 2025 - Motorsport - Cockpit-Kanzel - Grafikdesigner Foto: Antonio Paglia 20 Bilder

Der Halo kommt 2018. Das bedeutet aber nicht, dass der Cockpitschutz in ein paar Jahren nicht ein ganz anderer sein kann. Grafikkünstler Antonio Paglia schließt den Fahrerraum mit einer Kanzel.

08.08.2017 Andreas Haupt 4 Kommentare

Seit 2017 haben die Formel 1-Autos ein anderes Gesicht. Sie sind breiter, flacher, aggressiver. Und schneller. Den Fans gefällt es. Den Fahrern auch. Weil die Kurvengeschwindigkeiten steigen und sich die Bremspunkte nach hinten verlagern. Kurzum: Die aktuellen Autos trennen wieder die sehr guten von den guten Piloten.

Hamilton glaubt an geschlossene Cockpits

Im kommenden Jahr wird die Formel 1 abermals ihr Gesicht verändern. Der Sicherheit willen. Dann werden die Cockpits mit einem Gerüst aus Titan umrandet. Der Halo schützt den Fahrer besser vor herumfliegenden Objekten. Vor allem vor großen wie einem Flügel oder Reifen. Aber auch vor kleinen Geschossen wie Carbonsplittern oder einer Feder, wenn sie den Schutz an der richtigen Stelle treffen. Aus ästhetischen und optischen Gesichtspunkten empfindet die Mehrzahl der Fahrer und Fans, den sogenannten Heiligenschein wie einen lästigen Hautausschlag.

Halo Vergleich - 2016 vs. 2017 - Test Ungarn Mercedes übt mit Cockpitbügel Erster Test mit neuem Halo

Doch die Sicherheit steht für die FIA an oberster Stelle. Die Studien der FIA-Sicherheitsexperten haben ergeben, dass der Halo nach derzeitigem Stand die beste Lösung für den Kopfschutz des Fahrer ist. Das heißt allerdings nicht, dass sich der Weltverband vor anderen Möglichkeiten verschließt. Es wird in alle Richtungen getestet. Der dreifache Weltmeister Lewis Hamilton glaubt: „Wir bewegen uns in Richtung geschlossener Cockpits. Ich finde, dass würde besser aussehen. Es gibt ein paar tolle Konzepte im Internet.“

Die Diskussion über den Cockpitschutz, die mit dem schweren Unfall von Jules Bianchi in Suzuka 2014 richtig Fahrt aufnahm, hat die Grafikkünstler auf den Plan gerufen. Antonio Paglia ist einer von ihnen >>> zur Homepage. Der Italiener hat nun seine Vision der Formel 1-Zukunft skizziert. Das Cockpit seines F1-Rennwagens für 2025 umgibt eine Kanzel, wie sie wahrscheinlich auch Lewis Hamilton im Sinn hatte. Der große Vorteil: Durch die durchsichtige Haube lässt sich einfach erkennen, welcher Pilot im Auto sitzt.

Hybridantrieb in Paglias Konzept

In Paglias Arbeit verschmelzen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der Designer kramt die alten Traditionslackierungen von McLaren-Honda, Williams und Ferrari heraus. Auf der einen Seite lassen sich Aerodynamiklösungen wie die T-Flügel der 2017er Fahrzeuggeneration erkennen, auf der anderen Seite sind die Zukunftsrennwagen flacher und vor allem im Heck anders gestaltet. Paglia verzichtet auf die großen Airbox-Segel. Stattdessen wirkt das Heck kompakter und bulliger. Der Heckflügel liegt fast horizontal und kommt ohne große Endplatten aus.

Der Frontflügel wächst filigran aus der Nase, die deutlich höher baut als bei den aktuellen Autos. Mit zwei Flaps, einer geteilten Kaskade samt Zusatzleitblech und einer zweiten Carbon-Ebene hält Paglia den Frontflügel einfach. Die Reifengröße an Vorder- und Hinterachse unterscheidet sich je nach Entwurf. Mal wirken die hinteren Schlappen so breit wie die derzeitigen Pirellis mit 405 Millimetern, mal so schmal wie die vorderen Gummis. Dafür verbaut Paglia statt der Ballonreifen moderne Niederquerschnittsreifen.

Dem Hybridantrieb bleibt Paglia treu. Wie wohl auch die Formel 1 in vereinfachter Form mit dem neuen Reglement ab 2020/2021. Die Königsklasse des Motorsports steuert auf einen Biturbo-V6 mit einer starken Elektromaschine zu.

Neuester Kommentar

WOW! WOW! WOW! Bitte so bauen und die ganzen Flaschen wenn's sein muss, sogar mit Profikillern mundtot machen! Und wenn schon so eine Hybrid Downsizingmistgurke drin sein muss, dann würde ich mich so freuen, wenn diese Motoren endlich mal wieder so richtig brüllen dürften. F1 Autos sollen die Bestien der Gattung Auto sein. Noch filigraner, noch agiler und noch wendiger als LeMans Prototypen! Die werden heutzutage ja in den Top Speeds mit Aerolösungen eingebremst, dass es fast zum Weinen ist.

Zurück zum Klang: Wenn da ein V6 drin ist, warum könnte man sich da nicht an Klangspektren wie denen der VR6 Motoren oder der Nissan / Renault V6 orientieren. Die haben richtig schönen Klang und können auch ordentlich Lautstärke produzieren. Oder man nehme die Jaguar V6 aus F-Type, XE und Co. Die Dinger klingen zum Weinen schön und trompeten den ganzen Ökoflachpfeifen noch ordentlich den Marsch, genauso wie all diesen Lärmbelästigungsgezeter Mädchen da draussen!

2018 schaue ich mir nichts an, egal wie, der Halo ist scheisse!

Soises 10. August 2017, 14:13 Uhr
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