F1 WM 2010

FOTA-Teams schreiben sich für WM 2010 ein

Boxengasse Foto: Wolfgang Wilhelm 2 Bilder

Der Streit um die Zukunft der Formel 1 geht in die Zielgerade. Die neun in der FOTA organisierten Teams haben sich jetzt doch für die Formel 1-WM 2010 eingeschrieben. Allerdings sind die Nennungen an Bedingungen geknüpft.

Die Teamvereinigung bestätigte in einer Eilmeldung, dass sich mit dem heutigen Tage (29.5.) alle aktuellen Formel 1-Teams fristgerecht für die Formel 1-Weltmeisterschaft 2010 eingeschrieben haben. Damit scheint der Streit um die Formel 1-Zukunft beigelegt.

Nennungen sind an Bedingungen geknüpft

Die Nennungen sind allerdings an Bedingungen geknüpft, sowohl von den Teams, als auch der FIA. Die Teams fordern, dass bis zum 12. Juni, dem Tag der Bekanntgabe der Nennungen, ein Concorde Abkommen bis 2012 unterzeichnet ist. Damit wird auch der alte Regelfindungsprozess über die verschiedenen Gremien wiederbelebt. Die Teams forderten weiter, dass für 2010 das 2009er Reglement mit den bereits vereinarten Änderungen (keine Tankstopps, Anhebung des Gewichtslimits, schmalere Vorderreifen) Gültigkeit behält, dass für alle Teilnehmer einheitliche Regeln gelten, und dass die FOTA-Teams als Einheit akzeptiert werden. 

Der Verband verlangt von den FOTA-Teams nach Zeichnung des Concorde Abkommens eine verbindliche Garantie bis 2012. Hierbei wird interessant sein, unter welchen Bewerbungen sich die Hersteller von BMW, Toyota, Renault und Mercedes eintragen. Gut möglich, dass es da noch zu der einen oder anderen überraschenden Änderung des Bewerbernamens kommt. Die FOTA erwähnt in ihrem Statement das Wort Budgetlimit kein einziges Mal. Das war die Bedingung an die FIA. Obwohl der Mercedes-Vorschlag mit der stufenweisen Einführung einer Budgetdeckelung von 100 auf 45 Millionen Euro akzeptiert wurde, soll das Kind anders heißen. Das gehört in die Kategorie Kindergarten.

Die FOTA formuliert umständlich: "Alle FOTA-Mitglieder sind einstimmig überein gekommen, dass in den nächsten drei Jahren weitere bedeutende Maßnahmen zur Kostenreduzierung ergriffen werden, gleichzeitg aber der technische Wettbewerb aufrechterhalten werden soll. Darüber hinaus wollen wir es neuen Bewerbern erleichtern, in der Formel 1 Fuß zu fassen."


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