Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - GP Brasilien - 13. November 2015 xpb
Alexander Rossi  Formel 1 - GP Brasilien- 13. November 2015
Fernando Alonso - Formel 1 - GP Brasilien- 13. November 2015
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Strecke wurde langsamer

Fahrer fluchen über neue Randsteine

Nico Rosberg fuhr im letzten Jahr mit 1.10,023 Minuten die schnellste Interlagos-Runde. Die Hoffnung, diese Zeit zu unterbieten ist nach dem ersten Training geschwunden. Neue Randsteine machen die Strecke um drei bis vier Zehntel langsamer.

Die Fahrer sind enttäuscht. Neue Randsteine in den Kurven 2,3,8 und 10 drücken auf die Rundenzeiten. Damit wird es wohl nichts mit einem neuen Rekord für Interlagos. Der alte wurde letztes Jahr von Nico Rosberg aufgestellt. Der Mercedes-Pilot drehte mit seiner Pole Position-Zeit von 1.10,023 Minuten die schnellste Interlagos-Runde aller Zeiten.

Drei bis vier Zehntel Zeitverlust

Im ersten Training verfehlten die Fahrer Rosbergs Zeit um 3,5 Sekunden. Auch als im zweiten Training die weichen Reifen zum Einsatz kamen, blieb die Uhr für den Schnellsten Nico Rosberg nur bei 1.12,385 Minuten stehen.

Schuld an den langsameren Rundenzeiten sind die höheren Randsteine in einigen Kurven des 4,309 Kilometer langen Kurses. "In die Kurven 2 und 8 kannst du nicht mehr so reinschneiden wie früher", gab sich Daniel Ricciardo enttäuscht. Nico Rosberg bestätigte: "Die Strecke ist definitiv langsamer geworden. Ich schätze so drei bis vier Zehntel. Nicht nur wegen der Kerbs. Auch der Grip auf der Rennstrecke ist weniger geworden. Ich musste teilweise neue Linien suchen." Massa erklärt warum: "Wegen der Bauarbeiten am Boxengebäude wurde hier ein Jahr lang nicht gefahren."

Am meisten Zeitverlust in Sektor zwei

Felipe Massa demonstrierte, was passiert, wenn man zu hoch über die Randsteine fährt. Der Brasilianer legte einen Dreher auf die Bahn. Der Lokalheld präzisierte: "Der Randstein in Kurve 2 kostet dich drei Zehntel, der in Kurve 8 ein weiteres Zehntel.“

Die Analyse von Mercedes ergab, dass der zweite Streckensektor am meisten davon betroffen ist. Auch im dritten sind die Autos langsamer. Dafür gewinnen sie im ersten Streckenabschnitt im Vergleich zum Vorjahr Zeit. Was an den höheren Topspeeds liegt.

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