Fahrer vom Wind begeistert

"Wind gab uns 40 Punkte Abtrieb"

Kimi Räikkönen - Lotus - Formel 1 - GP Japan - 12. Oktober 2013 Foto: xpb 63 Bilder

Formel 1-Autos sind sensible Gebilde. Kaum dreht der Wind, schon stellt sich alles auf den Kopf. Am Samstag blies den Fahrern in den schnellen Kurven der Wind ins Gesicht. Die Rundenzeiten wurden über Nacht um 2,8 Sekunden schneller.

Am Freitag kam der Wind vom Meer. Er blies den Piloten auf den beiden Geraden ins Gesicht und schob sie von hinten durch die S-Kurven, Degner und Spoon. 24 Stunden später hatte sich die Windrichtung um 180 Grad gedreht. Eine kräftige Brise von den Bergen trieb die Autos auf den Geraden vor sich her. Alle mussten den siebten Gang länger übersetzen.

Dafür kam der Wind in den kritischen schnellen Kurven direkt von vorn. Die Fahrer waren begeistert. Nico Rosberg freute sich wie ein Kind. "Das war eine völlig andere Welt. Ein Unterschied, den du nicht erklären kannst. Du hast sofort 40 Punkte Abtrieb mehr. Das ist eine Sekunde. Oder als hättest du 30 Kilogramm weniger im Tank. Wenn der Wind von hinten kommt, ist es echt unangenehm zu fahren. Das Auto unter- und übersteuert."

S-Kurven dank Wind ein echter Genuss

Auch Jenson Button war ganz begeistert: "Auch wenn ich fast eine Sekunde hinter den Red Bull liege, muss ich sagen: Heute hat es unheimlich Spaß gemacht. Das Auto fühlte sich toll an. Es war plötzlich so viel Grip vorhanden. Wir haben es mit dem Abtrieb des Autos fast ein bisschen übertrieben. Der wurde uns durch den Gegenwind geschenkt. Die S-Kurven waren ein echter Genuss."

Nico Hülkenberg schloss sich der Meinung seiner Kollegen an: "Das war ein geiles Gefühl mit so viel Abtrieb durch die schnellen Kurven des ersten Sektors zu fahren. Da ging echt einiges. Wenn ich mir überlege, dass uns Red Bull in diesem Abschnitt eine halbe Sekunde abnimmt, dann kann ich mir vorstellen, wie sich das erst anfühlen muss."

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