Fahrer wollen neues Quali-System

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Die Formel 1-Piloten haben FIA-Chef Max Mosley ihre Vorstellung eines neuen Qualifying-Modus dargelegt. Die Fahrer wünschen sich eine neue Startreihenfolge, leere Tanks und zwei Versuche für eine schnelle Runde.

Die Sponsoren wollten ein Einzelzeitfahren, das Fernsehen wollte ein Abschlusstraining am Sonntag, die Teams wissen nicht genau, was sie wollen, aber genau, was sie nicht wollen. Die FIA wollte sich raushalten und die Fans abstimmen lassen. Die wollten die Rückkehr zum Uraltmodus, aber den wollte Bernie Ecclestone nicht. Soweit die jüngere Geschichte des Formel 1-Qualifyings im Schnelldurchlauf.

Neues Futter zum Thema liefern nun die Fahrer, die sich regelmäßig beschweren, dass nie einer auf sie hört. Bei einem Treffen mit FIA-Chef Max Mosley machten die Formel 1-Lenker neue Vorschläge, die die britische Zeitschrift "Autosport" nun enthüllt.

Keine Verzerrungen durch unterschiedliche Spritmengen mehr

Demnach wollen die Fahrer weiter an einem Einzelzeitfahren festhalten, aber eine Rückkehr zum Qualifying mit leerem Tank. Die Verzerrungen der Startaufstellung durch unterschiedliche Strategien sind ihnen ein Dorn im Auge.

Ein noch größerer Stachel im Fleisch ist die Startreihenfolge ins Einzelzeitfahren. Ein Fahrer, der im vorigen Grand Grix ausgefallen ist, wird durch die frühe Startzeit beim nächsten Rennen gleich wieder gestraft. Stattdessen soll demnächst derjenige als Letzter auf die Piste dürfen, der im vierten freien Training am Samstagmorgen die beste Zeit gefahren ist. So wird auch die Attraktivität des freien Trainings erhöht.

Max Mosley: Bitte um Rückmeldung

Schließlich wünschen sich die Fahrer keine einzelne schnelle Runde, sondern deren zwei. Begründung: So könnte jeder Pilot zunächst eine sichere Runde drehen, um eine ordentliche Quali-Zeit zu erzielen, und anschließend noch einen verschärften Versuch starten.

FIA-Chef Mosley reichte den Vorschlag an die Teamchefs weiter und bat um Rückmeldung. Zudem sollen sich die Teams Gedanken machen, wie sich zwei schnelle Runden bei 20 Autos dennoch in einem Zeitrahmen von einer Stunde abfeiern lassen.

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