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Fahrfehler kosten Punkte

Nasr hatte Speed von Red Bull

Nach 14 Punkten zum Saisonauftakt ging Sauber in Malaysia leer aus. Der Speed für die Top Ten war da, doch die Fahrer warfen Punkte durch unnötige Fehler weg. Marcus Ericsson drehte sich ins Kiesbett, und Felipe Nasr kollidierte mit Kimi Räikkönen.

Nach vier Runden war das Rennen für Sauber gelaufen. Da drehte sich Marcus Ericsson bei einem Angriff auf Nico Hülkenberg ins Kiesbett der ersten Kurve. Es ging um Platz 7. Teammanager Beat Zehnder nahm es gelassen: "Es ist ein schmaler Grat zwischen Hero und Zero. Wenn das Manöver gut geht, kriegt er Beifall."

Felipe Nasr fuhr zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem 17. Platz. Er hatte Kimi Räikkönens Ferrari im Zweikampf am linken Hinterrad berührt. Räikkönen bezahlte mit einem Reifenschaden, Nasr mit einem gebrochenen Frontflügel. Von da an war es für den Brasilianer ein fast normales Rennen. Nach dem unplanmäßigen Stopp in der zweiten Runde waren eigentlich nur noch zwei Reifenwechsel geplant. Es wurden dann aber doch drei draus.

Nasr holt 15 Sekunden in 12 Runden auf

Sauber holte Nasr 13 Runden vor Schluss zu einem zusätzlichen Stopp an die Box. Der Fünfte des GP Australien bekam frische weiche Reifen mit auf die Reise. "Wir haben gehofft, dass bei Grosjean am Ende die Reifen einbrechen", erklärt Zehnder die Abweichung vom Marschplan. Es hätte fast geklappt. Im Ziel fehlten nur noch 2,5 Sekunden auf den Lotus. Nasr hatte in 12 Runden 15 Sekunden aufgeholt.

Es war ein Rennen der verpassten Chancen. Immer wenn der Brasilianer frei fahren konnte, hatte er den Speed der Red Bull. Wäre er nicht 11 Runden lang hinter Nico Hülkenberg festgesteckt, hätte es für Sauber vielleicht doch noch zu Punkten reichen können. Ohne den Frontflügelwechsel sowieso.

Der Plan wäre es gewesen, Nasr in der Safety-Car-Phase auf der Strecke zu lassen. Er war mit frischen Medium-Reifen gestartet und hätte wie Carlos Sainz davon profitieren können antizyklisch zu fahren. Der Sauber C34 zählt zu den reifenschonenden Autos.

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