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Fall Stepney

Neue Details

Foto: giw

In der Spionageaffäre um Ferrari-Mechaniker Nigel Stepney und McLaren-Ingenieur Mike Coughlan sind neue Details ans Tageslicht gekommen. Die Übergabe des über 500 Seiten starken Dossiers soll bei Testfahrten in Barcelona Anfang Mai stattgefunden haben.

05.07.2007

Bei den Tests in der katalanischen Hauptstadt zwischen dem 30. April und dem 3. Mai seien sowohl Stepney als auch Coughlan an der Rennstrecke gesehen worden. Noch hat sich der ehemalige Ferrari-Chefmechaniker allerdings nicht zu den Vorwürfen geäußert. Seit Donnerstag (5.7.) ist Stepney wieder aus dem Urlaub zurück in seiner italienischen Heimat Maranello. Dort will er nun mit seiner Anwältin Sonia Bartolini beraten, ob es in den nächsten Tagen eine Pressekonferenz zu den Vorwürfen geben wird.

Neben der Weitergabe von Team-Interna an McLaren wird Stepney auch noch der Sabotage beschuldigt. Vor dem Rennen in Monaco sind nach Ferrari-Informationen weiße Pulverspuren am Tank der Boliden gefunden worden. Eine ähnliche Substanz soll kurz danach von der Polizei bei einer Durchsuchung in Stepneys Haus sichergestellt worden sein.

McLaren befürchtet Image-Schaden

Für die beiden beteiligten Teams ist die Affäre mehr als unangenehm. McLaren sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, man habe die Ferrari-Dokumente zur Leistungssteigerung des Autos genutzt. Auch wenn die Daten zur Weiterentwicklung kaum nützlich und die Anschuldigungen nur schwer zu beweisen sind, befürchtet McLaren, dass am Ende ein Restverdacht bestehen bleibt.

Die Fahrer scheint die ganze Affäre dagegen eher kalt zu lassen: "Ich steige ins Auto, fahre mein Rennen und steige anschließend wieder aus", ließ Hamilton vor seinem Formel 1-Heimdebüt in Silverstone verlauten. Auch von offizieller Seite müssen die McLaren-Piloten keine negativen Nachwirkungen befürchten: Bernie Ecclestone gab am Donnerstag (5.7.) bekannt, dass es für die Fahrer keine Konsequenzen geben werde. Nur dem Team könnten als mögliche Strafe Punkte in der Konstrukteurswertung abgezogen werden.

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