Fernando Alonso

"Das Maximale war nicht genug"

Fernando Alonso Foto: Renault 42 Bilder

Mit Rang neun im Qualifying ist Fernando Alonso verständlicherweise unzufrieden. Der zweifache Weltmeister beklagt den mangelnden Fortschritt und die verpasste Gelegenheit zu einem guten Ergebnis in Monaco.

"Das Maximale war heute leider nicht genug", schnaufte Fernando Alonso nach dem Zeittraining von Monte Carlo. Mit Platz neun kann der Spanier im Rennen wohl erneut nicht um die Podiumsplätze kämpfen. "Wir sind zwar nicht glücklich, aber es ist auch keine Überraschung", fasste der Asturier die erneute Enttäuschung in Worte. "Wir sind da, wo wir in Barcelona standen. Auch im zweiten Abschnitt des Zeittrainings war ich Neunter. Das ist eben das, was wir gerade verdienen. Leider hat sich nichts geändert."

Alonso ohne Probleme im Verkehr

Renault ist beim Heimspiel des französischen Herstellers mit dem gleichen Auto am Start wie vor zwei Wochen in Spanien. Im Entwicklungswettlauf der Formel 1 bedeutet Stillstand zumeist einen  Rückschritt. "Es gibt einen riesigen Wettstreit außerhalb der Strecke, wer am schnellsten neue Teile bringt. Wir hatten schon in Shanghai und Barcelona Updates. Ich weiß allerdings nicht, wer uns jetzt überholt hat." Dabei hatte Alonso gehofft, dass es auf dem Stadtkurs etwas besser läuft. "Hier gibt es immer eine Möglichkeit zu Verschiebungen. Aber die Brawn sind scheinbar überall schnell."

Im Qualifying berichtete Alonso über viel Verkehr. Vor allem mit 20 Autos auf der Strecke im ersten Segment sei es leicht gewesen, in den Stau zu kommen. Toyota-Pilot Jarno Trulli beklagte anschließend, dass Alonso seine Runde kaputtgemacht hat. "Da waren gleich vier Autos in der letzten Kurve. Die haben regelrecht gestanden. Da musste ich auch bremsen. Das tut mir natürlich leid, aber ich hatte keine Chance." Nach Aussage des Spaniers hat es danach keine Befragung durch die Stewards gegeben.

Blick nach hinten ist schwierig

Er selbst habe bei seinen schnellen Runden Glück gehabt, nicht in den Verkehr zu kommen. Zu der nur 3,34 Kilometer langen Strecke kommt noch ein weiteres Problem. "Du hast kaum eine Chance, mal zwischendurch die Spiegel zu checken. Ständig musst du lenken und die Augen auf der Straße halten."

Für das Rennen macht sich Alonso keine großen Hoffnungen. "Punkte zu holen ist für uns schon ein Erfolg. Überholen ist aber leider unmöglich. Vielleicht können wir auf Platz sieben oder acht hoffen." Wunder seien nicht zu erwarten, so Alonso.

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