Ferrari-Pilot Fernando Alonso

Eine Reise ins Niemandsland

Formel 1-Test Barcelona 2011 Foto: xpb 61 Bilder

Ferrari-Pilot Fernando Alonso zieht am Mittag des zweiten Testtages von Barcelona eine positive Zwischenbilanz. Der Spanier will sich aber noch nicht darauf festlegen, welches der Formel 1-Teams das schnellste Auto hat.

Fernando Alonso hatte gerade Zeit. Mitten an einem Testtag. Das hat Seltenheitswert, denn eigentlich fährt sein Ferrari wie ein Uhrwerk. Nur einmal gab es eine unplanmäßige Pause, wegen eines Öllecks in Valencia. Am zweiten Testtag von Barcelona schlug der Defektteufel auch bei Ferrari zu. Erst streikte ein Sensor, dann eine Pumpe. Zeit für Alonso zu plaudern.

Alonso weiß nicht, wo Ferrari steht

Die Unterhaltung mit dem Spanier ist eine Reise ins Niemandsland. "Wir wissen nicht, wo wir stehen", sagt Alonso auf Hochrechnungen anderer Teams, die Red Bull einen gehörigen Vorsprung vor dem Rest des Feldes andichten. "Kein Mensch kann irgendetwas aus den Zeiten herauslesen, nicht mal aus den Rennsimulationen. Wenn du mit zehn Kilogramm mehr oder weniger anfängst, kann das schon einen großen Unterschied ausmachen. Auch ob ich mit Supersoft-Reifen fahre oder mit den harten."

"Wenn Red Bull vorne liegt, ist das keine Überraschung. Damit mussten wir rechnen. Sie hatten schon Ende letzten Jahres das beste Auto. Bei uns kommt aber auch noch etwas vor dem Saisonbeginn."

Alonso hat sich schon an den Reifen gewöhnt

Alonso ist mit dem bisherigen Verlauf der Testfahrten zufrieden. "Das Auto fühlt sich gut an, wir schrubben viele Kilometer ab. Das ist für den Anfang das Wichtigste." An die eigenwillige Charakteristik der Pirelli-Reifen hat sich Alonso schon gewöhnt. "Die Hinterreifen bauen in Barcelona genauso stark ab wie in Jerez oder Valencia. In Barcelona kommt dazu, dass es auch noch den linken Vorderreifen betrifft. Er muss in den Kurven 3, 4 und 9 ziemlich leiden."

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