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Ferrari F150 Präsentation Maranello
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Fernando Alonso

Ferrari frisst fleißig Kilometer

Fernando Alonso dreht in Valencia Runden, als gelte es den Distanzrekord zu brechen. Gestern 98 Runden, heute 106. Die Standfestigkeit stimmt. Doch ob der neue Ferrari ein Siegerauto ist, weiß auch Alonso nicht.

Die Fahrer hängen mit ihrem Urteil in der Luft. Nicht einmal Fernando Alonso vermag zu sagen, ob der neue Ferrari F150 ein Auto ist, mit dem er Rennen gewinnen kann. "Ich kann sagen, dass wir mit der Standfestigkeit gute Arbeit geleistet haben. Aber wenn sie mich fragen, wie gut dieser Ferrari ist, dann muss ich passen. Es ist heute fast unmöglich vorherzusagen, wie gut dein Auto ist."

Rätselraten bei Ferrari

Für die Ungewissheit gibt es konkrete Gründe: "Das Spritfenster ist viel größer als früher. Alles zwischen 20 und 120 Kilogramm im Tank ist möglich. Die Pirelli-Reifen sind je nach Mischung sehr unterschiedlich. Da gibt es große Zeitunterschiede. Und du hast nicht mal einen Teamkollegen, mit dem du dich vergleichen kannst, seit die Teams nur noch ein Auto am Tag einsetzen dürfen."

Die Hauptaufgabe des zweiten Testtages lag bei Ferrari erneut darin, die Reifen zu verstehen. Die Teams tüfteln an Möglichkeiten, den starken Gripabbau über längere Distanzen erträglich zu gestalten. "Du verlierst zwei bis drei Sekunden pro Runde, wenn die Reifen älter werden", erzählte Alonso.

Alonso erkennt Unterschiede bei der Konkurrenz

"Wir haben an Setups gearbeitet, um diesen Prozess hinauszuzögern oder zu stoppen. Am Nachmittag haben wir ein paar gute Lösungsansätze gefunden. Felipe muss diese Arbeit morgen fortsetzen." Alonsos Anspielung auf den Teamkollegen klang wie ein Befehl. Das bestätigt die Spötter, die behaupten Alonso sei der Chef im Team.

Alonso ist bei seiner Arbeit nur auf sein eigenes Schicksal fixiert. Auf die Frage, was er von den anderen Autos halte, antwortete der Spanier: "Darum habe ich mich nicht gekümmert. Ich bin heute einmal hinter einem Red Bull und einmal hinter einem Renault hergefahren. Alles, was ich sagen kann, ist: Der Red Bull ist lackiert wie immer. Und der Renault hat völlig neue Farben."

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