Fernando Alonso vor dem WM-Finale

"Müssen an die Schmerzgrenze gehen"

Fernando Alonso Foto: xpb 32 Bilder

Fernando Alonso schwört seine Ferrari-Mannschaft vor den letzten vier Saisonrennen noch einmal auf das gemeinsame Ziel ein. Rückschritte sind ab jetzt verboten. "Wir müssen bis an die Schmerzgrenze gehen", fordert der Spanier.

Fernando Alonso ist der Mann der Stunde in der Formel 1. Mit den beiden Siegen in Monza und Singapur hat sich der Spanier auf Platz zwei der WM-Wertung geschoben. Nach dem Crash in Spa war Alonso eigentlich schon abgeschrieben worden. Doch nun herrscht in Italien und Spanien bereits wieder Euphorie.

Der zweifache Weltmeister versucht die gute Stimmung allerdings etwas zu bremsen. Noch sei längst nichts erreicht: "Die zwei Siege haben die Lücke zur Spitze verkleinert. Aber wir haben definitiv noch nicht die Führung übernommen." Alonso warnt davor, das Tempo nach den beiden Erfolgserlebnissen zu drosseln. Stattdessen heizt der Asturier seine Mannschaft noch einmal an.

Alonso: "Jeder muss alles geben"

Im Endspurt verlangt Alonso von seiner Scuderia vollen Einsatz. "Jetzt wird es ernst. Wir müssen bis an die Schmerzgrenze gehen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem jeder alles herausholen muss und es keinen einzigen Schritt zurückgeben darf." Alonso gibt die Richtung vor. Seine Führungsqualitäten können den Unterschied machen, hatte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali schon vor der Saison erklärt.

Die Investition in Alonso scheint sich langsam zurückzuzahlen. Nach einer wahren Achterbahnfahrt in den letzten 15 Rennen hat der Champion von 2005 und 2006 gerade noch rechtzeitig auf die Erfolgsspur gefunden. "Wir haben schon oft in diesem Jahr gesehen, dass sich die Situation schnell ändern kann. Noch immer kann alles passieren", prophezeit Alonso ein spannendes Finale.

Alonso will noch vier Mal aufs Podium

Fehler kann sich nun keiner der fünf WM-Kandidaten mehr erlauben. Bei 25 Punkten Abstand zwischen Webber und Vettel kann nun in jedem Rennen eine Vorentscheidung fallen. Ausfälle gilt es unbedingt zu vermeiden. Siege sind laut Alonso allerdings keine Pflicht: "Ich bleibe bei meinem Fahrplan: Der Schlüssel ist, in jedem Rennen auf das Podium zu fahren und dann in Abu Dhabi anfangen zu rechnen."

Obwohl Experten den Red Bull auf den letzten Strecken leicht im Vorteil sehen, sieht sich Alonso gut gerüstet für den Endspurt: "Die beiden Siege in Monza und Singapur rufen neues Selbstbewusstsein hervor, besonders nach der schwierigen Saison, in der unsere Meisterschaftshoffnungen oft an einem dünnen Faden hingen. Nun, da wir mit Siegen auf zwei sehr verschiedenen Strecken unsere Vielseitigkeit bewiesen haben, können wir die anstehenden Rennen ohne Angst angehen."

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