Fernando Alonso Ferrari
Helm von Fernando Alonso
Formel 1, Testfahrten, Barcelona, 26.-27.02.2008
Formel 1, Grand Prix Brasilien 2007, Interlagos, 21.10.2007
Formel 1, Grand Prix Ungarn 2008, Hungaroring, 03.08.2008
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Fernando Alonso

Nascar nur auf der Playstation

Fernando Alonso versucht sich so schnell wie möglich an seine neues Team zu gewöhnen. Nach der Ferrari-Saisoneröffnung in den Dolomiten ging es direkt weiter nach Maranello zur Sitzprobe im neuen Auto. "Es ist fast fertig", berichtet der Spanier über die Fortschritte.

Ferrari-Neuzugang Fernando Alonso verbrachte in den letzten Wochen viel Zeit mit seinem neuen Team. Er begrüßte seine neuen Ingenieure, ging wie der Rest des Teams in der Kantine essen und lobte seine Mannschaft anschließend in den höchsten Tönen.

"Was mich am meisten beeindruckt hat, war die Atmosphäre. Jeder hier lebt und atmet die Leidenschaft für den Rennsport. Und ich mag es wirklich, wenn die Leute noch miteinander reden und nicht nur Emails schreiben, obwohl sie gegenüber sitzen." Das werden die Fans gerne hören. Dabei war Alonso nicht immer so beliebt bei den Tifosi. 2005 und 2006 - damals noch bei Renault - schnappte er ausgerechnet Michael Schumacher den Titel weg und schickte den Deutschen damit in Rente.

Fernando Alonso will Vergangenheit als Ferrari-Konkurrent hinter sich lassen

Trotzdem hofft Alonso nicht, dass diese Zeit negative Nachwirkungen hat. "Ich glaube nicht, dass ich jemals was Schreckliches über das Team gesagt habe. Es stimmt, dass es in der Vergangenheit zu Diskussionen gekommen ist, aber das passiert wenn man gegeneinander um den Titel kämpft. Am Ende sind wir Menschen und keine Roboter." Zu den Tifosi habe Alonso ein gutes Verhältnis. "Ich denke nicht, dass sie mich in der Vergangenheit besonders stark kritisiert haben. Als Konkurrent ist das Verhältnis natürlich etwas anders. Aber ich bin sicher, dass ich auf die Unterstützung der Ferraristi bauen kann."

Er fühle sich bei Ferrari bereits wie ein "Teil einer sehr besonderen Familie". Und diese Familie will er so schnell auch nicht verlassen. Ausflüge in den Rallyebereich, wie sie bei Vorgänger Kimi Räikkönen zuletzt die Regel waren, sollen bei Alonso nicht vorkommen. "Für mich ist die Formel 1 das Höchste. Ich sehe meine Zukunft nirgendwo anders. Ich wollte schon als Kind in der Formel 1 fahren." Und was ist mit Nascar? "Das mag ich als Spiel auf der Playstation." Fernando Alonso würde seine Karriere am liebsten bei Ferrari beenden.

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