Fernando Alonso

"Punkte werden ein Kampf"

Fernando Alonso Foto: dpa 22 Bilder

Fernando Alonso brachte seinen Renault im Qualiying von Bahrain erneut in die Top Ten. Um im Rennen zu punkten muss der zweifache Weltmeister am Sonntag aber eine fehlerlose Leistung abliefern.

Fernando Alonso startet als Siebter in den GP Bahrain. Der Spanier wirkte nicht besonders glücklich darüber: "Das ist der Platz, wo wir im Moment stehen. Siebter in Q2 mit wenig Sprit, Siebter in Q3 mit viel Sprit." Vielleicht hätte er Rubens Barrichello von Platz sechs noch verdrängen können, wäre ihm nicht im ersten Streckensektor ein Fehler unterlaufen. "Drei Zehntel waren noch drin."

Daran, dass die erste Hürde in der Qualifikation eine Zitterpartie ist, hat sich Alonso schon gewöhnt. "Das Feld liegt so eng zusammen, dass der kleinste Fehler fatal ist. Da muss du nur in Verkehr geraten, oder es muss etwas in der Aufwärmrunde schiefgehen. In der ersten K.O.-Runde sind 20 Autos auf der Bahn. Manche fahren eine gezeitete Runde, manche zwei, die einen sind in der Aufwärmrunde, die anderen lassen es ausrollen. Da ist immer ein bisschen Glück mit dabei."

Für das Rennen sind Punkte Pflicht. "Von der Startposition sollten drei, vier Punkte drin sein. Vielleicht kann ich beim Start vom KERS profitieren. Wenn uns aber der geringste Fehler unterläuft, werden Punkte im Rennen ein harter Kampf."

KERS-Vorteil noch nicht bezifferbar

Ob der Einsatz von KERS sich lohnt, die Antwort wird es erst nach dem Rennen geben. "Es war eine knappe Kiste, knapper als wir gedacht hatten", warf Ingenieur Pat Symonds ein. Gerade in Bahrain mit seinen langen Geraden hatte man sich Vorteile für den Hybridantrieb versprochen. Auch Alonso hat noch keine Meinung, was nun wirklich besser ist.

"Es ist für uns Fahrer ziemlich konfus. Die Simulationen sagen nicht alles. Du weißt höchstens, wie viel Zeit du dank der Extrapower gewinnst. Aber der Einfluss von Gewichtsverteilung, Schwerpunkt und Bremsbalance auf das Fahrverhalten kann nicht vorausberechnet werden. Den siehst du erst am Zeitcomputer." Der Spanier gab zu, in den Händen der Ingenieure zu sein: "Sie entscheiden, was besser ist. Für uns ist es nicht möglich, die ganzen Parameter einzuschätzen."

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