Fernando Alonso - GP Türkei 2021 xpb
Max Verstappen - Red Bull - GP Türkei - Istanbul - Formel 1 - 9. Oktober 2021
Charles Leclerc - Ferrari - GP Türkei - Istanbul - Formel 1 - 9. Oktober 2021
Carlos Sainz - Ferrari - GP Türkei - Istanbul - Formel 1 - 9. Oktober 2021
George Russell - Williams - GP Türkei - Istanbul - Formel 1 - 9. Oktober 2021 49 Bilder

Alpine: Alonso entgeht Strafe

Alpine immer besser Alonso entgeht Strafe

Alpine wird immer besser. Fernando Alonso bewegte sich die ganze Qualifikation über in den Top 6. Eine exakte Erklärung für die Formsteigerung gibt es nicht. Am Ende kam auch noch Glück dazu. Alonso entging einer drohenden Strafe.

Eine Stunde nach Ende der Qualifikation bekam Alpine Post. Fernando Alonso soll gleich zu Beginn von Q1 doppelt geschwenkte Flaggen in der ersten Kurve missachtet haben. Carlos Sainz hatte sich gedreht. Alonso erklärte, wie es dazu kam: "Ich habe den Fuß vom Gas genommen. Weil es aber meine erste fliegende Runde war, sah es so aus, dass ich mich in dem Sektor verbessert hatte. Es gab ja noch keine Referenz. In der Runde darauf war ich dreieinhalb Sekunden schneller."

Die Sportkommissare gaben dem Spanier Recht. So konnte Alonso seine Serie von guten Startplätzen fortsetzen. Aus der sechstschnellsten Q3-Zeit wird wegen der Motorstrafe für Hamilton am Sonntag ein fünfter Startplatz. Das ist noch ein Rang besser als in Sotschi.

So ganz erklären kann sich Alonso den Formanstieg allerdings nicht. Sein Alpine hat sich seit der Sommerpause nicht mehr verändert. "Sotschi und Istanbul sind vom Grip-Niveau und den Kurventypen ähnlich. Unser Auto mag diese mittelschnellen Kurven. Vielleicht liegt es daran."

Fernando Alonso - Alpine - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - 8. Oktober 2021
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Fernando Alonso kam in den letzten Rennen immer besser in Schwung.

Podium ist unrealistisch

Alonso war auch mit sich selbst zufrieden. "Mir ist in diesem Jahr nicht immer eine kontinuierliche Steigerung vom Q1 ins Q2 und Q3 gelungen. Diesmal schon. Ich habe mich in allen Segmenten verbessert und das Maximum aus dem Auto herausgeholt." Hier die Zahlen dazu: 1.25,174 Minuten (Q1), 1.23,914 Minuten (Q2), 1.23,477 Sekunden (Q3).

Der Ex-Weltmeister kann nicht mit dem Finger auf ein Detail deuten, warum ihm schnelle Rundenzeiten in den letzten Rennen scheinbar leichter von der Hand gehen. "Das ist eine Kombination vieler Dinge. Wir verstehen das Auto besser, gehen mit dem Setup seit vier oder fünf Rennen in eine andere Richtung, und ich gewinne mit jedem Rennen mehr Vertrauen in das Auto und die Reifen."

Einen Podiumsplatz hält Alonso aber für unrealistisch: "Hinter uns stehen schnelle Leute. Irgendwann wird mich Lewis einholen. Perez im Red Bull dürfen wir nicht unterschätzen, und auch Norris ist am Sonntag immer stark. Wir müssen mit den Füßen auf dem Boden bleiben. Am Ende werden wir um die Plätze kämpfen, um die wir immer fahren. Unser Ziel muss sein, mit beiden Autos in die Punkte zu fahren. Das sollte möglich sein."

Esteban Ocon - Alpine - Formel 1 - GP Türkei - Istanbul - 8. Oktober 2021
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Esteban Ocon verabschiedete sich schon im Q2 aus dem Qualifying.

Pleite für Ocon

Esteban Ocon schaffte den Sprung in das Q3 nicht. Der Franzose tat sich in den letzten Rennen schwer, den Speed seines Teamkollegen mitzugehen. Im Q2 fehlten ihm neun Zehntel auf Alonso. "Ich musste meinen letzten Versuch im Q2 wegen Verkehr abbrechen. Sonst hätte ich es vielleicht knapp ins Q3 geschafft."

Ocon gibt aber zu, dass ihm wie schon einmal im Sommer wieder etwas auf das andere Auto fehlt. Ob es daran liegt, dass man unterschiedliche Abstimmungen wählt, wollte der Ungarn-Sieger nicht genau ausführen. "Das bleibt intern. Uns fehlt Beständigkeit. Daran werden wir arbeiten. Wir werden genauso zurückschlagen wie im Sommer."

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