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Fernando Alonso nach Radunfall im Krankenhaus

Fahrradunfall von Fernando Alonso Operation nach Oberkiefer-Bruch

Fernando Alonso hat sich am Donnerstag (11.2.) bei einem Fahrradunfall in der Schweiz verletzt. Sein Team gibt inzwischen Entwarnung. Der Spanier habe sich den oberen Kiefer gebrochen, sei erfolgreich operiert worden und bleibe noch weitere 48 Stunden zur Beobachtung im Krankenhaus.

Es ist ein Schock für Alpine 29 Tage vor den Formel-1-Testfahrten in Bahrain und 45 Tage vor dem ersten Saisonrennen an gleicher Stelle. Fernando Alonso, der nach zwei Jahren Pause in die Königsklasse zurückkehrt, hat sich beim Training in der Schweiz verletzt. In einer sechszeiligen Mitteilung hatte sein Rennstall zunächst den Unfall bestätigt, der sich am Donnerstag-Mittag (11.2.) kurz nach 13 Uhr ereignet haben soll.

"Fernando wurde in einen Unfall auf der Straße verwickelt, während er in der Schweiz Rennrad fuhr. Fernando ist bei Bewusstsein und wohlauf und wartet morgen früh auf weitere medizinische Untersuchungen", hieß es kurz und knapp von Alpine.

Kieferbruch bei Alonso

Alonso lebt im schweizerischen Lugano. Die Medienberichte zum Gesundheitszustand des Spaniers widersprachen sich zunächst. Manche gingen vom Bruch des Kiefers aus, anderer wiederum behaupteten, dass sich Alonso nur ein paar Zähne ausgeschlagen habe. Am Freitag (12.2.) um 11:33 Uhr sorgte Alpine dann schließlich mit einem weiteren Statement für Aufklärung. Röntgenaufnahmen zeigten, dass sich der 39-Jährige bei dem Verkehrsunfall den oberen Kiefer gebrochen habe. Die Mediziner hätten bereits erfolgreich eine korrektive Operation durchgeführt.

Aus Sicherheitsgründen werde Alonso zur Beobachtung noch die nächsten 48 Stunden im Krankenhaus bleiben. Er soll in einer Klinik in Bern liegen, das auf solche Verletzungen spezialisiert ist. "Nach ein paar Tagen voller Ruhe wird er in der Lage sein, das Training schrittweise wieder aufzunehmen", sagt Alpine. "Wir erwarten, dass er normal in die Saisonvorbereitung eingebunden werden kann."

Fernando Alonso - Alpine - Renault - F1
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Fernando Alonso gewann in seiner Laufbahn 32 Grand Prix und zwei Weltmeisterschaften.

Der zweimalige Le-Mans-Sieger sollte also wie geplant an den Testfahrten Mitte März teilnehmen können. Damit wiederholt sich eine alte Geschichte nicht. Der 32-malige GP-Sieger verpasste 2015 den Grand Prix von Australien nach einem Unfall bei Testfahrten in Barcelona. Eine Gehirnerschütterung zwang Alonso damals zu einer Pause. Als Ersatz kletterte Kevin Magnussen in den McLaren-Honda.

Wer dieses Jahr eingesprungen wäre, ist unklar. Alpine hat für 2021 offiziell noch keine Ersatzpiloten bestimmt. Im letzten Jahr, damals noch unter der Nennung Renault, füllte der Russe Sergey Sirotkin diese Rolle aus. Außerhalb des Kaders wäre Nico Hülkenberg wohl einer der besten Kandidaten für den Job. Der Rheinländer kennt das Team. Hülkenberg bestritt von 2017 bis 2019 insgesamt 62 Rennen für Renault. Das Cockpit müsste man nicht groß umbauen. Hülkenberg gehört wie Stammfahrer Esteban Ocon zu den größeren Fahrern. Doch zum Glück stellt sich die Frage nun doch nicht: Alonso kostet die schmerzhafte Erfahrung nicht das Comeback.

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