Fernando Alonso - Toyota Hilux - Rallye-Test Toyota
Fernando Alonso - Toyota Hilux - Rallye Raid - Test 2019
Fernando Alonso - Toyota Hilux - Rallye Raid - Test 2019
Fernando Alonso - Toyota Hilux - Rallye Raid - Test 2019
Fernando Alonso - Toyota Hilux - Rallye Raid - Test 2019 13 Bilder

Geplanter Start bei Rallye Dakar 2020

Alonso trainiert im Offroad-Toyota

Fernando Alonso will 2020 bei der Rallye Dakar starten. Der zweifache Formel 1-Weltmeister absolviert dafür ein spezielles Trainingsprogramm im Toyota Hilux. In der namibischen Wüste bestritt Alonso bereits einen dreitägigen Intensivkurs.

Nach seinem zweiten Gesamtsieg beim 24h-Rennen in Le Mans war es zuletzt etwas ruhiger geworden um Fernando Alonso. Mangels Konkurrenz hatte der Spanier die Lust am Prototypen-Sport verloren und sich von der WEC verabschiedet. Da seine Nachfolger bei McLaren in der Formel 1 einen hervorragenden Job erledigen, ergab sich auch nicht die Möglichkeit für ein Grand-Prix-Comeback. Und so musste dringend eine Alternative her.

Zum Glück hat Arbeitgeber Toyota neben seinem Endurance-Programm auf der Rundstrecke auch noch ein Endurance-Programm im Offroad-Bereich. Die Rennabteilung von Gazoo Racing setzt den Toyota Hilux schon seit einiger Zeit erfolgreich bei Rallye Raid-Events ein, unter anderem auch beim jährlichen Saisonhöhepunkt, der Rallye Dakar, wo Nasser Al-Attiyah zu Beginn dieses Jahres für den ersten Sieg der Japaner sorgen konnte.

Erster Rallye-Einsatz in Südafrika

Nachdem Alonso schon im März einen kleinen Schnupperkurs in dem Offroad-Pickup absolviert hatte, vertieft der 38-Jährige sein Engagement nun. Der Spanier spult in den nächsten fünf Monaten ein intensives Trainingsprogramm in Europa, Afrika und dem Nahen Osten abspulen.

Fernando Alonso - Toyota Hilux - Rallye Raid - Test 2019
Toyota
Bei einem kleinen Schnupperkurs im März 2019 hat Alonso Lunte gerochen.

Den ersten Test hat Alonso bereits bestritten. In der namibischen Wüste vertiefte der Mann aus Oviedo seine Beziehung mit dem Hilux und schrubbte an drei Tagen fast 1.000 Kilometer ab. Dabei tastete sich Alonso weiter an das Fahren in der Wüste heran, lernte die Tücken der Dünen kennen und versuchte, sein Gefül für die unterschiedlichen Geländeformen und Geländeübergänge zu verbessern. Toyota stellte ihm dafür Giniel de Villiers zur Seite, der 2009 bei der Rallye Dakar siegte. De Villiers testete zeitgleich Komponenten für die 2020er Version des V8-Rennpickups.

„Ich sehe die Vorbereitung als Abenteuer an und versuche, mich Schritt für Schritt zu verbessern. Als Rennfahrer steckt in uns immer dieser Wettbewerbsgedanke, der zum richtigen Zeitpunkt aufleben wird. Da ich noch viel lernen muss, nimmt mir die Arbeit mit einem erfahrenen Team wie Toyota eine große Last von den Schultern. Das Team hat nachweislich große Erfolge verzeichnet und ist im Laufe der Jahre konstant geblieben, so dass ich mich auf die Meilensteine konzentrieren kann, die ich jeden Tag erreichen muss“, resümierte Alonso.

Der Dünen-Test mit dem Werksteam diente als Vorbereitung für den ersten Renneinsatz Mitte September beim Harrismith 400 Event in Südafrika, das Bestandteil der südafrikanischen Cross Country Series ist.

Rallye-Dakar-Start noch nicht bestätigt

Alonso freut sich auf die neue Herausforderung: „Seit meinem ersten Einsatz im Toyota im November 2017 haben wir mit Gazoo Racing schon so viel erreicht. Ich habe zu Beginn des Jahres schon einen guten Vorgeschmack auf den Off-Road-Rallyesport bekommen, den ich nun vertiefen will.“

„Ich weiß, dass es eine komplett andere Erfahrung mit einer steilen Lernkurve ist, aber ich habe direkt viel Vertrauen in den Hilux gefunden und konnte mich mit jedem Run verbessern. Ich habe immer betont, dass ich neue Herausforderungen in verschiedenen Disziplinen suche und jetzt habe ich ein tolles Team gefunden, bei dem ich das machen kann.“

Toyota hat zwar angekündigt, den Hilux bei der kommenden Dakar einzusetzen, doch dass dabei auch Fernando Alonso eines der Autos steuern darf, wurde noch nicht offiziell bestätigt. Der Marathon-Klassiker findet kommende Saison übrigens nicht mehr in Südamerika statt, sondern erstmals in Saudi Arabien. Wer Alonso kennt, der weiß, dass er nur an den Start gehen wird, wenn er eine Chance auf den Sieg wittert.

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