Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - 27. Juli 2012 xpb
Hamilton & Button - McLaren - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - 28. Juli 2012
Pastor Maldonado - Williams - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - 28. Juli 2012
Grosjean - Räikkönen - Lotus - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - 28. Juli 2012
Lewis Hamilton - McLaren - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - 28. Juli 2012 76 Bilder

Fernando Alonso

Ferrari verpasst Pole-Hattrick deutlich

Nach zwei Pole Positions in Folge geht Fernando Alonso in Budapest nur von Startplatz sechs ins Rennen. Für den Spanier keine Überraschung. "Wir haben immer gesagt, dass wir nicht schnell genug sind." Für das Rennen hofft der WM-Spitzenreiter aber auf eine Wende.

Fernando Alonso führt die WM mit 34 Punkten an. Zuletzt stand der Spanier drei Mal in Folge auf dem Podium. Zwei Mal startete er von der Pole Position. In Ungarn scheint die Serie nun ein Ende zu haben. Von Startplatz sechs aus ist es auf der überholfeindlichen Strecke von Budapest schwer, Boden gutzmachen.

Trotz des deutlichen Rückstands von neun Zehnteln auf McLaren-Pilot Lewis Hamilton zeigte sich Alonso anschließend gefasst. "Wir haben das mehr oder weniger erwartet. McLaren hat schon im Rennen in Deutschland gezeigt wie schnell sie sind. Es ist also keine Überraschung."

Ferrari muss Lücke schließen

Nach Ansicht von Alonso hatte sich Ferrari zuletzt stets über Wert verkauft. Die guten Ergebnisse spiegelten nicht den wahren Leistungsstand des Autos wieder. "Wir sind zufrieden mit der Punkteausbeute aus den ersten zehn Rennen. Wir sind aber nicht glücklich über die Leistung des Autos", erklärte der Doppelweltmeister.

"Wir müssen uns selbst gegenüber ehrlich bleiben. Andere scheinen schnell zu vergessen, dass wir nicht schnell genug sind. Heute war aber ein weiterer Beweis. Wir fahren das gleiche Auto seit drei oder vier Rennen. Ohne Updates verlieren wir gegen die schnelleren Autos an Boden. Wir müssen über die Sommerpause hart arbeiten, um die Lücke nach vorne zu schließen", so die Aufforderung an die Ingenieure.

Alonso hofft auf Wende im Rennen

Für das Rennen in Budapest sei allerdings noch nicht alles verloren. Schon in Valencia bewies Alonso, dass er im Rennen eine Aufholjagd starten kann. Damals fuhr der Ferrari-Pilot von Startplatz elf zum Sieg. "Alles ist in dieser 2012er Meisterschaft möglich. Wir haben es vor einer Woche in Deutschland gesehen. Da war der Sauber bei trockenen Bedingungen das zweit- oder drittschnellste Auto. Heute fehlten ihnen anderthalb Sekunden und sie sind schon im Q2 rausgeflogen. Es ändert sich von Rennen zu Rennen und von Tag zu Tag."

Von einem Sieg möchte Alonso aber nicht träumen. Für die WM-Wertung ist jeder Zähler wichtig, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten. "Momentan sieht es aber nicht danach aus, als seien wir schnell genug, um das Rennen zu gewinnen. Wir müssen auf jeden Fall so viele Punkte wie möglich mitnehmen."

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In der Saison 2013 wird die Formel 1 19 Grand Prix-Rennen bestreiten.

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