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Fernando Alonso

"Wir hätten die Pole holen können“

Motor Racing - Formula One World Championship - Italian Grand Prix - Qualifying Day - Monza, Italy Foto: xpb.cc 99 Bilder

Ausgerechnet beim Heimspiel strauchelt Ferrari im Qualifying. Felipe Massa rettete die Ehre mit Platz drei. Fernando Alonso stellte ein gebrochener Stabi das Bein. Er muss von Platz zehn durchs Feld jagen.

08.09.2012 Bianca Leppert

Die Italiener sind nicht nur Fans von Ferrari. Sie leben Ferrari. Beim Anblick des Qualifyings erlebten sie einen kurzen Atemstillstand. Als Hoffnungsträger Fernando Alonso zu seiner schnellen Runde ansetzen will, scheint er gehandicapt. Mit seiner Zeit von 1:25,678 Minuten kommt er nicht über den zehnten Platz hinaus. In Q1 und Q2 war er rund eineinhalb Sekunden schneller. Ein gebrochener hinterer Stabi macht ihm das Leben schwer.

Defekt in der schnellen Runde

"Das Auto war unmöglich zu fahren", sagt Alonso. "Ich habe das an die Box gefunkt und bin reingefahren, um es checken zu lassen. Aber wir wussten, dass wir keine Zeit haben, es zu reparieren. Deshalb sind wir nur eine Runde gefahren. Morgen sollte es in Ordnung sein."

In Q2 fühlte sich das Auto laut Alonso noch gut an. Auch in der Aufwärmrunde in Q3 konnte der Spanier noch kein Problem feststellen. Erst als er zu seiner schnellen Runde ansetzte, machte sich der gebrochene hintere Stabi bemerkbar.

Polster für Q3 wäre drin gewesen

Die Defekthexe flog zur falschen Zeit über die Scuderia hinweg. Ausgerechnet beim Grand Prix von Italien. Dabei galt der Ferrari F2012 in dieser Saison als eines der zuverlässigsten Autos. Felipe Massas Zeit in Q3 mit 1:24,247 Minuten hatte Alonso bereits mit seiner Zeit in Q2 unterboten. Da fuhr er 1:24,242 Minuten.

"Wir hätten die Pole-Position holen können", ist sich Alonso sicher. "Es wäre heute eine gute Chance gewesen. Daran habe ich keinen Zweifel. Für Q3 hatten wir noch drei oder vier Zehntel in der Tasche."

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