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Alonsos Wunsch für Istanbul

Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung

Fernando Alonso macht keine großen Ansagen mehr. Trotz der Entwicklungsoffensive von Ferrari bleibt der Spanier auf dem Boden. Er wünscht sich einen Schritt in die richtige Richtung. Damit die Moral im grünen Bereich bleibt.

Man ist bescheiden geworden bei Ferrari. Oder vorsichtig. Bloß keine vollmundigen Ankündigungen. Das könnte falsche Hoffnungen wecken, die man hinterher korrigieren muss. Frontflügel, Heckflügel und Bremsbelüftungen sind neu am Ferrari F150, dazu noch ein paar kleine Retuschen am Auspuff.

Die internen Zahlen versprechen einen signifikanten Fortschritt. Doch diese Geschichte kommt Ferrari bekannt vor. Auch beim letzten Test vor Saisonbeginn sagte der Windkanal Zahlen voraus, die er nicht halten konnte. "Wir wissen jetzt, dass die Daten vom Windkanal nicht gestimmt haben. Jetzt können wir wieder in die richtige Richtung losmarschieren. Wir haben hier noch keine Revolution, sondern den ersten von vielen Schritten. Deshalb wünsche ich mir, dass sich das auch auf der Rennstrecke zeigt. Das würde dem ganzen Team Auftrieb geben"

Startprobleme bei Alonso

Auch für sich selbst sieht Alonso Verbesserungsbedarf. Alle drei Starts in dieser Saison kosteten ihn Plätze. Jedes Mal bog er hinter Teamkollege Felipe Massa in die erste Kurve ein. "Es stimmt, dass wir uns beim Start steigern müssen." Die Pannen hatten unterschiedliche Gründe. "In Australien drängte mich Button nach einem guten Start ab, weil ihm Petrov den Weg abschnitt. In Malaysia habe ich zu langsam reagiert. Und in China gab es ein Problem mit der Kupplung. Wir müssen als alle zusammen unsere Fehler beseitigen."

Wichtigster Auftrag für die nächsten drei Rennen ist jedoch die Aufstockung des Punktekontos: "Wir haben jetzt wieder drei Rennen an vier Wochenenden. Bei den ersten drei Grand Prix haben wir 50 Punkte geholt. Das muss übertroffen werden."

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Mit Tests in Vairano hat Ferrari den Fehler im Windkanal ausgemerzt.

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