Fernando Alonso zu F1-Test in Barcelona

"Keine Kunst besser zu sein"

Fernando Alonso, Ferrari, Formel 1-Test, Barcelona, 19. Februar 2013 Foto: xpb 21 Bilder

Fernando Alonso ist wieder da. Nachdem der Spanier den ersten Test in Jerez geschwänzt hatte, legte er in Barcelona richtig los. Mit 110 Runden war der Vize-Weltmeister der fleißigste Fahrer im Feld. Im Bezug auf sein Auto gibt sich Alonso vorsichtig optimistisch.

In den letzten beiden Stunden des ersten Testtages von Barcelona hatte man das Gefühl, als ginge es schon um die Pole Position für den GP Australien. Nico Rosberg, Kimi Räikkönen, Fernando Alonso und Sebastian Vettel stritten sich um die Tagesbestzeit. Was etwas schwierig war, denn bei den kühlen Bedingungen in Barcelona lieferten alle Reifensätze nur für eine Runde Grip.

Fernando Alonso landete bei dem kleinen Spielchen auf Platz drei. Und das mit 13 Tausendstelsekunden vor seinem ewigen WM-Rivalen Vettel. An Rosbergs und Räikkönens Zeit kam Alonso nicht heran. Auf die Bestzeit fehlten ihm 0,329 Sekunden.

Der Nacken schmerzt etwas

Dafür führte Alonso eine andere Rangliste an. Der Spanier drehte an seinem ersten Arbeitstag 2013 stolze 110 Runden. Nachdem er die Testfahrten in Jerez komplett ausgelassen hatte, um sich in Dubai körperlich auf die Saison vorzubereiten, holte er Versäumtes am ersten Testtag in Barcelona nach.

"Ein bisschen tut der Nacken weh", gab Alonso zu. "Aber das ist normal nach dem ersten Tag im Auto und so vielen Runden, speziell in Barcelona. Egal welches Nackentraining du machst, diese Strecke ist ein Killer für die Halsmuskulatur."

Ferrari F138 so gut wie in Brasilien

Fragen nach dem neuen Ferrari F138 beantwortete Alonso weniger konkret. "Das neue Auto ist in Ordnung. Es fühlt sich ungefähr gleich an wie beim Finale in Brasilien. Das heißt, dass wir noch arbeiten müssen. In Brasilien sind wir in der Liga von Force India und Sauber gefahren und waren weit weg von Red Bull und McLaren. Das kann nicht unser Anspruch sein. Wir brauchen noch einen großen Schritt."

Der Optimismus von Alonso begründet sich auf der Logik: "Letztes Jahr bin ich mit einem Auto um den Titel gefahren, das im Winter zwei Sekunden zu langsam war, und mit dem wir bei den ersten Rennen um den Einzug ins Q3 kämpfen mussten. Es sollte einfacher sein, in diesem Jahr mit einem besseren Auto nach Melbourne zu kommen. Und das könnte uns in der Weltmeisterschaft helfen."

Reifenabbau erschwert Standortbestimmung

Der Start in die Wintersaison ist laut Alonso schon einmal ein ordentlicher Fortschritt im Vergleich zu 2012. "Die böse Überraschung vom Vorjahr blieb uns erspart." Der Champion von 2005 und 2006 räumte ein, dass es bei den Testfahrten in Barcelona schwierig wird, sich ein klares Bild von den Autos zu machen. "Die Reifen halten gerade mal eine Runde. In dieser einen Runde müssen wir versuchen, das Auto und neue Teile daran zu verstehen. Dann brechen die Rundenzeiten um zwei, drei Sekunden ein, und da wird es mit einer Standortbestimmung schon schwieriger."

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