Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - Test - Bahrain - 28. Februar 2014 xpb
Ferrari F14T - 2014 - Formel 1 - Jerez
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Fernando Alonso zufrieden

Ferrari im Rennen schnell

Fernando Alonso hat eine erste Rennsimulation ohne Probleme abgespult. Der Spanier war mit dem Ergebnis zufrieden. Auch damit, wo Ferrari in seiner Vorbereitung gegenüber den anderen Teams steht. Trotzdem sagt er: "Wir fahren alle nach Australien mit dem Gefühl, dass wir nicht fertig sind."

Ferrari hat schon viele Renndistanzen an einem Tag geschafft. Die roten Autos zählen zu den Kilometerfressern im Feld. Doch erst am neunten Testtag nahmen die Roten eine echte Rennsimulation in Angriff. Wenn man die Zeiten über 57 Runden mit denen von Mercedes und Williams vergleicht, dann ist Ferrari zumindest im Rennspeed ganz vorne dabei. Es ist also noch lange nicht in Stein gemeißelt, dass Mercedes das erste Rennen gewinnt.

Ferrari-Renndistanz ohne Probleme

Alonso resümierte seinen Testmarathon von 122 Runden zufrieden: "Ich bin happy mit dem, was wir bis jetzt geschafft haben. Wir haben die 57 Rennrunden ohne einen unplanmäßigen Stopp zurückgelegt. Ferrari hat früh mit der Vorbereitung auf diese Saison angefangen, und das zahlt sich jetzt aus. Wir zählen zu denen, die insgesamt die meisten Runden gedreht haben. Das könnte in Melbourne ein kleiner Vorteil sein."
 
Tatsächlich führt Alonso die Liste an. Der Spanier hat in seinen fünf Testtagen bislang 456 Runden abgespult. Gefolgt von vier Mercedes-Piloten. Trotzdem warnt der Vize-Weltmeister: "Wir fahren alle nach Australien mit den Gefühl, dass wir nicht fertig sind. In diesem Jahr ist es etwas extremer als in der Vergangenheit."

Neue Autos fühlen sich anders an

Zum ersten Mal bekam Alonso zu spüren, wie es sich anfühlt, wenn man eine Renndistanz lang auf die Sprituhr schauen muss. "Es fühlt sich im Rennen langsamer an, aber wir konnten auch 2013 nicht volle Power fahren. Vor einem Jahr hatten wir von der ersten Runde an den Reifenverschleiß im Blick. Jetzt kommt noch der Sprit hinzu. Und die Autos sind generell langsamer. Weniger Power, weniger Abtrieb."
 
Alonso beharrt darauf, dass er seinen Fahrstil nicht dramatisch ändern musste, obwohl sich das Fahren grundsätzlich anders anfühlt. "Beim Beschleunigen kommt die Power mit dem Turbo-Motor viel brutaler. Und auf der Geraden fühlt sich Vollgas ganz anders an, weil du nie weißt, was hinter deinem Rücken passiert, was der Hybridantrieb gerade macht." Auf den ultimativen Fahrspaß angesprochen, kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: "Das war die Zeit mit dem V10."

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Auch am zweiten Tag der letzten Bahrain-Testwoche haben die Top-Teams der...

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