Fernduell zwischen Glock, Piquet und Vettel

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Zwischen dem siebten Platz von Timo Glock und dem neunten von Sebastian Vettel mit Nelson Piquet im Sandwich dazwischen lagen 23 Sekunden. Das sieht nach einer klaren Angelegenheit aus. Während des Rennens ging es zwischen den drei Piloten um Sekunden.

Glock war wieder einmal mit einer Einstoppstrategie ins Rennen gegangen. Mit dieser Taktik war er bereits in Valencia von hinten nach vorne gestürmt. "Irgendwie scheine ich für Einstopprennen ein Händchen zu haben", lachte Glock im Ziel. Für ihn ging es darum, bis zu seinem einzigen Tankstopp Attacke zu machen, um nicht zu weit hinter die Zweistopper Piquet und Vettel zu fallen. Die wiederum mussten die Zeit nutzen, in der Glock mit vollem Tank und frischen Reifen der weichen Sorte unterwegs war. Jeder der drei hatte seine Probleme damit, im richtigen Zeitpunkt schnelle Runden zu drehen. Bei Glock wollten die Reifen erst 15 Runden nach dem Start Grip entwickeln. Dann fuhr ihm rundenlang Heidfeld vor der Nase, der nach seinem ersten Tankstopp vor dem Toyota auf die Strecke gebogen war.

Das hat Zeit gekostet

Piquet haderte im Fernduell mit Glock mit Heikki Kovalainen. "Als er seinen Reifenplatzer hatte, fuhr er ewig auf der Ideallinie herum. Das hat mich zwei Sekunden gekostet." Vettel verlor über drei Sekunden beim ersten Tankstopp. "Beim Start ist mir Heidfeld gegen das linke Vorderrad gefahren. Dadurch haben die Mechaniker länger gebraucht, die Radmutter zu lösen." Im zweiten Turn haderte der ToroRosso-Pilot mit den Reifen. Sie haben acht Runden lang gekörnt. Damit war der letzte WM-Punkt in weite Ferne gerückt. Zum ersten Mal seit dem GP Europa fuhr Vettel mit einem Nuller nach Hause.

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