Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 21. August 2015 xpb
Kimi Räikkönen - Ferrari - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 22. August 2015
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 22. August 2015
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 22. August 2015
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 22. August 2015
Daniil Kvyat - Red Bull - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 22. August 2015 70 Bilder

Ferrari droht Pleite

Vettel und Räikkönen vor Aufholjagd

Nach dem Triumph in Ungarn droht Ferrari in Spa eine Punktediät. Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen starten nur aus dem Mittelfeld. Einmal war die Technik Schuld, einmal der Fahrer. Und auch der Speed des Autos war nicht optimal.

Sebastian Vettel konnte sich 4 Wochen über den Siegerpokal in Budapest freuen. Im Qualifying zum GP Belgien wurde der Heppenheimer schnell in den harten Formel 1-Alltag zurückgeholt. Der Deutsche fuhr im Top-Ten-Finale nur die neuntschnellste Zeit. Dank einer Getriebestrafe für Romain Grosjean geht es immerhin noch auf Startplatz 8 nach vorne.

Vettel-Fehler in der letzten Schikane

"Da habe ich im schlechtesten Moment eine schlechte Runde erwischt", so Vettel später über den Grund für die Quali-Pleite. In der Bus-Stop-Schikane bremste der Deutsche etwas zu spät, was mindestens 2 Zehntel kostete. "Bei den engen Abständen war das kostspielig. Wir hätten zwar nicht auf Platz 3 kommen können, aber ein paar Positionen weiter vorne wären schon drin gewesen."

Am Ende fehlten 1,7 Sekunden auf die Pole Position-Zeit von Lewis Hamilton. Auch ohne den Fahrfehler wäre Ferrari zu weit von der Spitze entfernt. Kritik an seinem Arbeitgeber wollte Vettel trotz der Pleite nicht üben: "Wir haben auch beeindruckende Fortschritte gemacht. Ich denke, dass einige Autos vor uns stehen, die eigentlich langsamer sind."

Podium für Vettel nicht ausgeschlossen

Für das Rennen bleibt der Vierfach-Weltmeister positiv. Auch ein Podiumsplatz hält Vettel nicht für ausgeschlossen. "Alles ist möglich. Mit den neuen Startregeln kann es hier chaotisch werden. Ich hoffe nicht für uns. Wenn es am Start so gut vorwärts geht wie in Ungarn, dann kann noch einiges passieren."

Obwohl alle Piloten durch die Unfälle im Freien Training nicht viel Longruns üben konnten, sieht Vettel keine besonderen Schwierigkeiten. "Ich wüsste nicht, warum es Probleme geben sollte. Ich rechne, dass wir eine vernünftige Pace vorlegen können. Es gibt keine Anzeichen dagegen."

Auch die Wettervorhersage stimmt den Heppenheimer optimistisch: "Wir hatten jetzt lange Sommerwetter. Für morgen ist Regen vorhergesagt. Man muss sehen, wann der kommt. Das kann helfen, wenn man etwas weiter hinten als gewohnt startet."

Räikkönen erwartet zähes Rennen

Auch Teamkollege Kimi Räikkönen könnte ungewöhnliche Bedingungen gebrauchen, um eine Aufholjagd zu starten. Der Finne geht von Platz 14 ins Rennen, nachdem im Q2 plötzlich der Antrieb streikte. Noch weiß der Finne nicht, wo das Problem liegt. Am Sonntag ist Schadensbegrenzung angesagt.

"Das war wirklich schlechtes Timing für solch ein Problem. Wir werden aber nicht aufgeben", gab sich der Iceman kämpferisch. "Wenn man so weit hinten steht, gibt es am Start natürlich immer etwas mehr Risiko, dass etwas passiert. Ich hoffe nicht, dass die neuen Startregeln zu Chaos führen. Das Überholen wird nicht so einfach. Vor mir stehen viele Autos mit Mercedes-Motor."

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Lewis Hamilton hat sich die Pole Position in Belgien gesichert.

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