Fernando Alonso China 2010 dpa
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Ferrari-Motor - Zuverlässigkeitsprobleme ausgemerzt

Ferrari durfte Motor nachbessern

Ferrari hat nach eigenen Angaben mit Erlaubnis des Internationalen Automobilverbandes seinen Formel-1-Motor nachgebessert. Nachdem die Triebwerke auf den Prüfständen weiter getestet wurden, sei man auf Lösungen gestoßen, die die Probleme mit der Zuverlässigkeit wie in Bahrain und Malaysia beheben würden.

"Das Team hat daher bei der FIA um Erlaubnis gefragt, einige Änderungen im Rahmen der aktuellen Motorenregeln vornehmen zu dürfen", hieß es auf der Homepage des Traditionsrennstalls wenige Tage vor dem Europa-Auftakt.

Ferrari-Motoren sollen jetzt standfest sein

Mit FIA-Erlaubnis seien die Veränderungen also an den Motoren umgesetzt worden, mit denen Lokalmatador Fernando Alonso und Felipe Massa beim Großen Preis von Spanien an diesem Sonntag fahren werden.

Der Grund für die Motorendefekte lag in einem Druckverlust in der Ventilpneumatik. Während des Rennens entwich zu viel Luft aus dem System. Immer wieder drang Öl in das System, was das Luftvolumen verringert und den Druck erhöht. Im finalen Stadium streikte die Nockenwelle.

Vor dem fünften WM-Lauf rangiert Neuzugang Alonso mit 49 Punkten auf Platz drei der Fahrerwertung hinter Jenson Button (McLaren-Mercedes/60) und Nico Rosberg (Mercedes/50). Massa ist Sechster (41).

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