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Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - GP Monaco - 26. Mai 2016
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Ferrari fährt in Monaco hinterher

"Wir hatten keinen guten Tag"

Ferrari scheint im Monaco-Ranking hinter Red Bull zurückgefallen zu sein. Doch Sebastian Vettel warnt davor, die Trainingsleistung zu überbewerten. Für das Qualifying am Samstag kündigte der Heppenheimer eine Steigerung an.

Sebastian Vettel lieferte den Fans im Freien Training am Donnerstag (26.5.2016) unfreiwillig eine gute Show. In der zweiten Sitzung fuhr er sich bei einem Dreher in der Mirabeau-Kurve den Heckflügel krumm. Kaum war er nach kurzer Reparatur wieder auf der Strecke verbog er sich auch noch die Felge, als er in der St. Devote etwas zu forsch unterwegs war und die Bande touchierte.

Ferrari-Tests gehen in die Hose

"Wir hatten keinen guten Tag heute. In Monaco ist es wichtig, dass man sauber durchkommt. Das ist mir leider nicht gelungen. Ich bin ein paar Mal angeeckt. Das war nicht optimal", so die etwas nüchterne Kurzanalyse. Einen Grund für die ungewohnten Fahrfehler hatte Vettel auch parat: "Wir haben ein paar Sachen mit dem Auto probiert. Ich habe selbst auch ein paar Sachen probiert. Ein paar davon sind leider in die Hose gegangen."

Auch wenn Vettel in der Tabelle des zweiten Trainings nur auf Rang 9 landete, wirft er die Flinte noch längst nicht ins Korn: "Heute lief es einfach nicht rund. Ich denke aber, dass wir am Samstag deutlich besser aufgestellt sind. Bis auf die Zeit in der schnellen Runde war es ganz okay. Im Auto steckt eine ordentliche Pace. Wir haben sie einfach nicht ganz rausbekommen heute. Aber unser Fokus lag auch nicht darauf, ganz oben in der Zeitentabelle zu stehen."

Vettel hofft auf Startplatz vor Red Bull

Ein guter Startplatz ist in Monaco bekanntlich besonders wichtig. Vettel nimmt die Gefahr von Red Bull ernst: "Red Bull war stark heute. Die werden auch am Samstag stark sein. Aber wir schauen nur auf uns. Im Idealfall stehen wir vor ihnen", bleibt der Vierfach-Champion weiter optimistisch.

Auch die Qualifying-Pleite vom GP Spanien steckt offenbar nicht mehr im Hinterkopf: "Die Probleme von Barcelona sollten uns nicht zu sehr tangieren. Monaco ist eine andere Strecke. Die Reifen sind anders. Wenn alles normal läuft, sollten wir am Ende dastehen, wo wir auch hingehören."

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