Ferrari klar geschlagen

Vettel hofft auf Mercedes-Hilfe

Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Mexiko - 30. Oktober 2015 Foto: xpb 65 Bilder

Ferrari konnte im Qualifying nicht mit Mercedes mithalten. Im Rennen erhofft sich Sebastian Vettel ein anderes Bild. Der Reifenverschleiß könnte zur Trumpfkarte werden. Ein bisschen spekuliert der Heppenheimer auch darauf, dass sich die beiden Silberpfeile in Kurve 1 nicht einig sind.

Sebastian Vettel machte nach dem Qualifying nicht das glücklichste Gesicht. "Mehr als Rang 3 war heute wieder einmal nicht möglich", so das ernüchternde Fazit des Ferrari-Piloten. Dabei versuchte der Deutsche im letzten Abschnitt alles aus seinem Auto rauszuholen. Schneller wurde es aber nicht. "Ich bin nur noch mehr rumgerutscht."

Vettel hat Rennstrategie im Kopf

Der Abstand zu den Silberpfeilen betrug im Qualifying knapp 4 Zehntel. Im Rennen hofft Vettel, dass die Lücke schrumpft. "Wir sind am Sonntag ja traditionell immer etwas näher dran. Vielleicht können wir den Speedy Gonzalez auspacken", grinste der Vierfach-Champion.

Die Strategie könnte helfen, die Silberpfeile unter Druck zu setzen. Im Longrun sah der Ferrari im Training konkurrenzfähig aus: "Die Reifen werden wohl eine große Rolle spielen", erwartet Vettel. "Der Medium ist der bessere Rennreifen. Der Soft fängt irgendwann an zu körnen. Die Frage ist nur: wann und wie heftig."

Vettel merkte schon am Freitag, dass man mit dem Medium-Gummi mehr anfangen kann. Im Training fuhr er alle Longruns mit dem weißmarkierten Pirellis. Der Erfahrungsvorsprung könnte im Rennen entscheidend sein.

Vielleicht kommt Vettel aber auch schon früher an den Mercedes vorbei. "Der Weg zur ersten Kurve ist lang. Ich stehe auf der linken Seite. Das sollte helfen." Als Nico Rosberg und Lewis Hamilton zu ihrer Startkollision in Austin befragt wurden, warf Vettel scherzhaft ein: "Ihr könntet euch ja gegenseitig abräumen und mir den Weg frei machen."

Neuer Motor für Kimi Räikkönen?

Von Teamkollege Kimi Räikkönen kann Vettel keine Unterstützung erwarten. Der Finne fährt von ganz hinten los. Im dritten Freien Training sorgte ein Feuer unter der Motorhaube dafür, dass der Ferrari-V6 und das Getriebe gewechselt werden mussten. Räikkönen ging mit einem alten Triebwerk mit reduzierter Leistung ins Qualifying. Dann kam auch noch ein Bremsproblem dazu. Mehr als Platz 15 war nicht drin.

Weil der Iceman für den Getriebewechsel auch noch 5 Startplätze zurückgesetzt wird, geht es am Sonntag von ganz hinten los. "Wir wussten, dass es keinen Sinn macht ins Q3 zu kommen. Wir haben uns lieber ein paar frische Reifen aufgehoben", nahm der Pilot die Pleite locker. Vielleicht baut Ferrari für das Rennen wieder einen frischen Motor der neuesten Spezifikation ein. Das würde eine weitere Strafe nach sich ziehen. "Wir stehen sowieso ganz hinten und können als machen, was wir wollen, ohne zu viel zu verlieren", erklärte Räikkönen.

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