Fernando Alonso - Formel 1 - GP Bahrain - 21. April 2012 xpb
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Ferrari

Kleiner Erfolg auf der Angststrecke

Für Ferrari war der Sprung ins Top Ten-Finale auf der Angststrecke Bahrain ein Erfolg. Fernando Alonso drehte zum Schluss nur noch eine langsame Runde auf gebrauchten Reifen. So hofft er auf einen kleinen Vorteil beim Start.

Für Ferrari ist Bahrain eine Angststrecke. Lange Geraden, viele langsame Kurven. Wer keinen Topspeed und keine Traktion hat, steht auf einem Stop-and-go Kurs wie Bahrain auf dem Schlauch. Der Sprung ins Top Ten-Finale war wieder ein Kampf. Felipe Massa scheiterte daran. Fernando Alonso kam mit einer Rundenzeit weiter, die schneller war als die von Sebastian Vettel oder Jenson Button. Dafür opferte der Spanier den letzten Satz weiche Reifen.

Schwierige Reifenentscheidung

Einen ernsthaften Versuch im Finale der Qualifikation unterließ der Weltmeister von 2005 und 2006. "Es macht keinen Sinn auf einem angefahrenen Satz weicher Reifen auf Zeit zu fahren. Ich bin nur eine langsame Runde damit herumgerollt, umso wenig Energie wie möglich in den Reifen zu stecken. Das könnte mir morgen im Rennen helfen." Interessant wäre gewesen, was der Malaysia-Sieger mit einem frischen Satz geschafft hätte. Ferrari war besser unterwegs als erwartet. "Die Ricciardo-Zeit hätte ich vielleicht geschlegen. Mehr nicht."

Die langsame Runde brachte Alonso zwei Vorteile. Erstens landete er vor Paul di Resta, der mit der gleichen Taktik unterwegs, in Q2 aber langsamer war. Zweitens kann der Ferrari-Pilot jetzt die Reifenwahl beim Start selbst bestimmen. Er hat drei frische Satz der harten Mischung und drei angefahrene der weichen. Man muss aber davon ausgehen, dass die härteren Gummis im Rennen die bessere Wahl sind. Mit welchem Reifensatz Alonso ins Rennen einsteigt, wird heute abend im Ferrari-Konferenzraum noch heiß diskutiert. "Keine einfache Entscheidung", gibt der Spanier zu.

Alonso hofft auf Neuanfang

Alonso erwartet für das Rennen keine Wunder. Auch wenn das Rennen sich zur Wundertüte entwickeln könnte. "Vorne sind zwei Red Bull und zwei McLaren und Rosberg. An den beiden kommen wir nicht vorbei. Hinter den Top 5 ist alles für uns drin."

Das Fazit des Ferrari-Piloten fällt trotz des holprigen Saisonbeginns positiv aus. "Ich stehe trotz unserer Probleme auf dem dritten Platz in der WM, und morgen haben wir die Chance gut zu punkten. Das ist mehr, als wir erwarten durften. Mit Barcelona folgt jetzt unseres wichtigstes Rennen. Da muss der Knoten platzen. Ich hoffe, die Weltmeisterschaft beginnt für mich nochmal neu."

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In der Wüste holte Sebastian Vettel seine erste Pole des Jahres.

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