Politisches Statement auf dem Ferrari

Ferrari provoziert Indien mit einer Flagge

Motor Racing - Formula One World Championship - Indian Grand Prix - Practice Day - New Delhi, India Foto: xpb.cc 54 Bilder

Eine Flagge auf dem Ferrari sorgt für Ärger. Eine Flagge der italienischen Marine. Sie klebt gut sichtbar auf der Oberseite des Chassis ein paar Zentimeter vor dem Cockpit. Indien sieht das als Provokation im Streit um zwei getötete Fischer, die angeblich von italienischen Marinesoldaten erschossen wurden.

Das FIA-Reglement verbietet jegliches politische Statement auf den Rennautos. Ferrari hat nun nach Ansicht einiger Kritiker dagegen verstoßen. Auf der Oberseite des Chassis ist knapp vor dem Cockpit eine Flagge der italienischen Marine angebracht. Das wird in Indien als Provokation gesehen. Der Hintergrund: Vor einigen Monaten waren italienische Marinesoldaten, die ein Handelsschiff zum Schutz vor Piraten als Eskorte begleiteten, in einen Zwischenfall geraten.

Die Flagge bleibt dran

Als sich ein Boot dem Handelsschiff näherte fielen Schüsse. Dabei kamen zwei Fischer ums Leben, die offenbar mit Piraten verwechselt wurden. Die näheren Umstände darüber wer geschossen hat und ob sich der Vorfall überhaupt in indischen Gewässern ereignet hat, sind unklar. Die Marinesoldaten wurden zunächst festgenommen, dann in Indien unter Hausarrest gestellt. Bis jetzt zeichnet sich keine Lösung in dem Konflikt ab.

Ferrari betrachtet die Sympathiebekundung für seine Soldaten nicht als politischen Akt, sondern als Aufruf dazu, in diesem Fall eine Lösung zu suchen. "Wir wissen nicht, was genau passiert ist, deshalb können wir zu dem Vorfall selbst auch keine Stellung abgeben", erklärte Ferrari-Sprecher Luca Colajanni. Jetzt muss die FIA entscheiden, ob es sich hierbei um ein politisches Zeichen handelt. Bei Ferrari heißt es zum dem Thema nur: Die Flagge bleibt dran.


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