Sebastian Vettel - GP England 2017 sutton-images.com
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP England - 16. Juli 2017
Sebastian Vettel - Valtteri Bottas - Formel 1 - GP England - 16. Juli 2017
Kimi Räikkönen - Ferrari - Formel 1 - GP England - 16. Juli 2017
Sebastian Vettel - Max Verstappen - Formel 1 - GP England - 16. Juli 2018 21 Bilder

Ferrari-Reifendrama halb geklärt

Vettel-Reifen vorgeschädigt

Pirelli hat die Reifenschäden von Silverstone untersucht. Bei Sebastian Vettel gibt es eine Antwort. Für Kimi Räikkönens Problem muss Pirelli weitere Untersuchungen durchführen. Eine Antwort gibt es erst nächste Woche.

Die Bilder gingen um die Welt. Innerhalb von zwei Runden kamen beide Ferrari mit Reifenschäden links vorne an die Box. Kimi Räikkönen fiel vom zweiten auf den dritten Platz, Sebastian Vettel von Rang 4 auf Platz 7.

Bei Räikkönen schien sich ein Teil der Lauffläche nahe der Außenschulter gelöst zu haben. Es waren sogar Teile der Karkasse sichtbar. Trotzdem hielt der Reifen Luft. Sebastian Vettel hatte einen klassischen Reifenplatzer. Fotos zeigen, dass der linke Vorderreifen an der Innenschulter aufbrach.

Pirelli konnte vor Ort die Ursache der Probleme nicht klären. Vettels Reifen war nach fast einer kompletten Runde auf der Felge nahezu zerstört. Deshalb wurden beide Reifen zur Analyse nach Mailand gebracht. Dazu andere intakte mit ähnlich langer Laufzeit von ähnlich schnellen Fahrzeugen als Vergleichsmaßstab.

Alle Reifendaten im grünen Bereich

Formel Schmidt - Teaserbild - GP England 2017
Die Wende im WM-Kampf?
15:01 Min.

Nach dem GP England stellten sich viele Fragen: Warum ausgerechnet Ferrari? Warum immer links vorne? Warum nur die Mischung Soft und nicht der weichere Supersoft-Gummi? Welche Rolle spielte die Blasenbildung, die auch auf Reifen anderer Fahrzeuge zu sehen war? Zum Beispiel Mercedes.

Pirelli hat die Reifen genau untersucht. Fünf Tage nach dem Rennen hat man für Vettels Fall eine Antwort gefunden. Er hatte einen schleichenden Plattfuß. Vermutlich sei der Reifen durch ein Fremdteil aufgeschlitzt worden, erklärten die italienischen Spezialisten. Natürlich war er in seiner 32. Runde gegen Ende des Rennens nicht mehr so widerstandsfähig wie ein frischer Reifen.

Der Bremsplatten, den sich Vettel 7 Runden zuvor im Zweikampf mit Valtteri Bottas links vorne eingefahren hatte, war genauso wenig hilfreich wie das hohe Tempo, das die Ferrari-Fahrer wegen ihres gesamten Stints anschlagen mussten. Die Rundenzeiten im Rennen lagen teilweise um bis zu 5 Sekunden unter Vorjahr.

Doch Pirelli betont, dass alle Werte in Bezug auf Verschleiß und Temperaturen im grünen Bereich lagen. Damit war auch noch genügend Restlauffläche vorhanden. Bei Räikkönens Schaden steht Pirelli noch vor einem Rätsel. Sicher ist nur, dass Räikkönens Problem nichts mit dem von Vettel zu tun hat. In seinem Fall will Pirelli bis nächste Woche Antworten liefern.

Me

Motorsport Aktuell Kimi Räikkönen - GP England 2017 Taktik-Check GP England 2017 Wer war schuld an Reifenschäden?

Die breiten Pirelli-Reifen haben den GP England zu einem Einstopp-Rennen...

Mehr zum Thema Pirelli
Renault - GP Österreich 2019
Aktuell
Pirelli - 13 Zoll - 18 Zoll - Rad - Formel 1
Aktuell
McLaren - GP Kanada 2019
Aktuell